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MILLIARDÄRE Heini gegen Heini

Der unendliche Familienkrieg im Hause Thyssen-Bornemisza wächst sich zur wohl kostspieligsten Privatklage aller Zeiten aus. Die Anwälte kassierten schon 230 Millionen Mark - und dann platzte auch noch das Gerichtsverfahren auf den Bermudas, weil der Richter die Nerven verlor.
aus DER SPIEGEL 29/2001

Als der Alte so alt war, dass er sich manchmal wieder jung fühlte, verklagte er seinen ältesten Sohn. Den hatte er zwar selbst, als er noch nicht ganz so alt war, zum Chef der Firmen und zum Hüter seines Vermögens gemacht. Aber dann wollte er das Vermögen zurück, um die Milliarden neu zu verteilen.

Das war einmal, am Anfang dieses Krieges, und weil sie nicht gestorben sind, streiten sie noch heute: der Alte, seine Frau, sein Sohn.

Willkommen im Hause Thyssen-Bornemisza, Schauplatz des wohl teuersten Familienkrachs aller Zeiten. Es treten auf:

Hans Heinrich Thyssen-Bornemisza, genannt Heini oder der Baron, geboren 1921 in Den Haag; Vater und Adoptivvater von fünf Kindern aus ebenso vielen Ehen. Ein famoser Kunstkenner und gerissener Geschäftsmann. Schwäche: Frauen.

Georg Heinrich Thyssen-Bornemisza, von Freunden ebenfalls Heini genannt, von anderen Junior, geboren 1950 im schweizerischen Lugano; Sohn des Barons aus dessen erster Ehe mit einer Prinzessin zur Lippe. Ein kühler Rechner, der sein Privatleben abschirmt. Schwäche: sein Vater.

Carmen Thyssen-Bornemisza, genannt Tita oder Baronin, geboren 1943 in Barcelona unter dem Namen Cervera Fernández, fünfte Frau von Heini senior, Witwe des Schauspielers Lex Barker ("Tarzan«, »Old Shatterhand"); Mutter eines Sohnes, leiblicher Vater unbekannt, adoptiert vom jetzigen Ehemann. Eine willensstarke, lebenslustige Schönheit (Miss Spanien 1961). Schwächen: Geld, Ruhm, Titel, Zigaretten.

Im verwandtschaftlichen Mit- und Gegeneinander dieses über Europa und die halbe Welt verstreuten Clans könnten Psychologen das Vollbild einer Patchwork-Familie erkennen, wie sie etwas weniger schillernd in jeder Reihenhaussiedlung vorkommt. Aber für Psychologie in eigener Sache interessieren sich die Thyssens wenig. Sie laden ihre Probleme lieber standesgemäß bei Rechtsanwälten ab, natürlich nur bei den besten.

Und so wuchs der Fall Heini gegen Heini zu einem ganz großen Fressen für die ganz gerissenen Haie der Juristerei heran, zum »Jahrhundertprozess«, wie das britische Fachblatt »Commercial Lawyer« jetzt schrieb - und leicht angewidert mäkelte: »Too much money.«

Tatsächlich schwappte seit Beginn der Streitereien 1995 schon zu viel Geld in die Kanzleien der überwiegend in London residierenden Staranwälte, um dieses Verfahren noch an irgendeinem Vergleichsfall messen zu können. Gut möglich, dass der 80 Jahre alte Heini senior, Enkel des legendären Stahlbarons August Thyssen, nicht nur als Schöpfer einer grandiosen Kunstsammlung in die Geschichte eingeht, sondern auch als König der Prozesshansel.

Die bisherigen Anwaltskosten belaufen sich auf rund 230 Millionen Mark, und Woche für Woche kommt eine siebenstellige Summe hinzu. Einer der Profiteure, der nicht genannt werden möchte, ist ziemlich sicher, dass er so wie 30 oder 40 seiner rechtskundigen Kollegen an der »teuersten Privatklage aller Zeiten« mit verdient.

Die Kosten für die Thyssens fielen wohl etwas niedriger aus, würde die Gerichtsverhandlung nicht auf den Bermudas stattfinden, wo alles teurer ist als anderswo. Aber auf der sonnigen britischen Kronkolonie, 900 Kilometer vor der amerikanischen Küste, residiert seit 1983 der Familien-Trust mit dem nun mehrdeutig gewordenen Namen »Continuity«, um den sich der zähe Streit dreht.

Der Continuity Trust umschließt wie eine Schatztruhe die Thyssen-Bornemisza Group (TBG), einen still und effizient werkelnden Gemischtwarenladen im Wert von mehr als vier Milliarden Mark, der bis 1983 Heini senior ganz allein gehörte.

Unter dem diskreten Dach der TBG arbeiten Hersteller von Satellitenantennen, Pumpen oder Eiersortiermaschinen, auch ein Betreiber von Datenbanken und eine Ölhandelsfirma. Chefmanager und oberster Kontrolleur in einer Person ist nach dem einstigen Herzenswunsch des Vaters Heini junior. Als Sitz der Holding dient die Karibikinsel Curaçao, die Hauptverwaltung residiert in Monaco - Adressen, an denen wie auch auf den Bermudas der Fiskus nicht als Firmenschreck auftritt.

Vier Jahre war der kleine Georg Heinrich alt, als sich die Eltern 1954 scheiden ließen. Er blieb bei seiner Mutter, der Vater sammelte weiter junge Frauen und alte Meister. 1978 tritt dann der Sohn in die Firma des Vaters ein, der gerade in vierter Ehe mit einer Brasilianerin verheiratet ist. Zwischen dem jungen, intelligenten Mann, der ein Jurastudium absolviert hat, und dem Weltliga-Playboy entwickelt sich ein enges familiäres Verhältnis, wie sie es bis dahin nie hatten. Der junge Thyssen ist ein Erbe nach dem Geschmack des alten Heini, ein Kopfmensch, als Geschäftsmann seiner würdig, findet der 60-Jährige, der immer häufiger an die Zukunft denkt.

Doch erst mal führt ihn die Gegenwart im September 1981 nach Sardinien an die Costa Esmeralda, wo er eine 22 Jahre jüngere Blondine auf eine Weise anstarrt, die der Dame irgendwie auffällt: »Er schaute mich so intensiv an, dass ich dachte, er betrachtet jemanden hinter mir.«

Dann macht es klick. »Wir haben uns seitdem nie mehr getrennt«, erzählt Carmen Thyssen-Bornemisza heute. »Er ist mein Märchenprinz«, schwärmt sie, »manchmal lege ich ihm Gedichte auf seinen Schreibtisch.« Und Heini flötet zurück: »Tita entschädigt mich für all die anderen, sie ist meine große Liebe.« Manchmal steckt er ihr Brillanten an den Finger.

Es könnte so schön sein, wäre da nicht dieser Junior. »Er will uns alles wegnehmen«, sagt Tita. Er sei nicht einmal der leibliche Sohn ihres Ehemanns, flüstert sie manchmal und zeigt Fotos eines Herrn, dem Heini junior ziemlich ähnlich sieht. Die besorgten Anwälte beider Seiten beteuern allerdings, das sei nun wirklich kein Thema im Prozess, das interessiere nur die Presse.

1983 ist der Vater immerhin noch ausgesprochen stolz. Bei einer gemeinsamen Reise auf die Bermuda-Inseln, die für ihre halblangen Shorts und ihre halbseidenen Steuergesetze bekannt sind, überträgt er dem Sohn am 18. April die Verantwortung für seine komplette Firmengruppe sowie den größten Teil der künftigen Erbansprüche. Anschließend essen sie zu Mit-tag im feinen »Lobster Pot«. Schriftlich wünscht der alte Chef dem neuen »Vertrauen, Kraft und Weitblick«.

Mit Hilfe kundiger Berater haben die beiden ein komplexes Geflecht von Trusts und Offshore-Firmen ausgetüftelt, in dessen Zentrum der Continuity Trust steht. In diese rechtlich abgepolsterte Schatulle wandert nun das private Industrievermögen des Alten. Nach dessen Tod sollen die inzwischen vier Kinder genau bemessene Anteile erben, die sie aber - das ist der Sinn des Trusts - nicht aus der Firmengruppe herausbrechen und einzeln herunterwirtschaften oder verhökern können.

Der Baron, der noch immer so genannt wird, obwohl er 1950 mit Annahme der Schweizer Staatsbürgerschaft auf seinen Adelstitel verzichtet hat, will natürlich versorgt bleiben - es ist ja noch Kunst auf dem Markt, die vierte Scheidung läuft, und die neue Gefährtin hat auch ihre Ansprüche. Deshalb erhält der Senior aus den Gewinnen der Firmengruppe eine jährliche Ausschüttung in ordentlicher Höhe.

Nur leider: Die Vereinbarungen sind so kompliziert ausgeklügelt, dass Anwälte, die sie heute erläutern sollen, mit leuchtenden Augen zum Flip-Chart eilen und zu malen beginnen.

Also ungefähr so: Der alte Thyssen hat Anspruch auf 22 Millionen US-Dollar im Jahr. Die Firmengruppe schüttet 30 Prozent des Gewinns (abzüglich Verwaltungskosten) an ihn aus, das übrige Geld investiert sie wieder. Laufen die Geschäfte schlecht, kommen keine 22 Millionen Dollar zusammen. Dann erhält der Baron erst mal weniger Geld, hat aber Anspruch auf Nachzahlung der Differenz, sobald die TBG wieder brummt.

Nach 1983 laufen die Geschäfte nicht schlecht, aber es brummt auch nicht in jedem Jahr. Die Holding türmt Schulden bei ihrem früheren Eigentümer auf.

1985 heiraten Heini senior und seine Tita. Das junge Glück stürzt sich in ein großes Abenteuer: Ein Teil der ruhmreichen Gemäldesammlung soll in einem öffentlichen Museum ausgestellt werden. Mehrere europäische Länder buhlen um den Kunstschatz, bleiben aber chancenlos, denn die Herzen der Eheleute schlagen für Spanien. Auch die Thyssen-Bornemiszas zieht es nun immer häufiger in die Hauptstadt Madrid, wo die Ex-Schönheitsköni-

gin, die für ihr Land eine so fabelhafte Gemäldesammlung organisiert hat, im Kreise des richtigen Königs verkehren darf.

Das schlägt auf die Kasse. Wo aber bleibt das Geld aus Monaco, Curaçao, den Bermudas oder sonstwo her? 1995 sind, das bestreitet auch der Junior nicht, 69 Millionen Dollar Rückstände gegenüber dem Herrn Papa aufgelaufen. Tita reist nach Monaco ins TBG-Hauptquartier, sie verlangt das Geld komplett und subito. Geht nicht, erklärt der Stiefsohn, zumindest nicht, ohne der Firma zu schaden. Das aber wäre gegen die Verträge. Die erzürnte Baronin antwortet mit »Ultimaten und Drohungen« (Heini junior schriftlich an seinen Vater).

Die Folge: Der Baron greift die Verträge an, die er mit ausgeheckt und selbst unterschrieben hat. Er will seinen Erstgeborenen entmachten und alles rückgängig machen.

Nur wie? Dem Senior, der seit 1994 an argen Herzproblemen laboriert, dämmert nun, dass er schon damals eigentlich nicht wusste, was er tat. Der Sprössling hat schamlos sein Vertrauen ausgenutzt und ihn reingelegt, argumentiert der Alte. »Unbillige Einflussnahme« nennen das die Anwälte, ein Verhalten, das »weder fair, noch moralisch, noch aufrichtig« gewesen sei. Der Sohn weist das empört zurück, sieht im Familienkrieg vor allem eine Attacke seiner Stiefmutter.

So verlagert sich der Schauplatz in das Bermuda-Städtchen Hamilton, in dem eigens für den Prozess ein Gerichtssaal in einer früheren Heilsarmee-Halle ausgebaut und mit feinster Computertechnik bestückt wird - auf Kosten der Streitparteien, versteht sich.

Im Januar 1997 reicht Heini senior beim Obersten Gericht der Bermudas Klage gegen seinen Sohn und dessen Helfer ein, und die Anwälte aus der Londoner City stürmen den Archipel, auf dem sie sich zu Mieten von bis zu 40 000 Mark pro Villa und Monat einquartieren. Einige erwerben sich rasch einen Ruf als Gastgeber rauschender Partys. Manche holen ihre Ehefrauen nach. Kinder werden geboren, Ehen geschieden.

Und dennoch hätten die Parteien, die das alles bezahlen müssen, noch immer einen Haufen Geld sparen können, wenn sie vor Gericht nicht ausgerechnet an Mr. Justice Mitchell geraten wären.

Als der gebürtige Schotte Denis Mitchell im Dezember 1998 sein Richteramt in der 60 000 Einwohner zählenden Kronkolonie ihrer Majestät der Königin antritt, hofft er auf einen lockeren Job in subtropischen Gefilden. Zuvor war Mitchell als Anwalt vor Gerichten in Hongkong aufgetreten. Nun, mit Ende 50, beruft ihn ein Gouverneur der Krone zum höchst ehrwürdigen Richter, und er freut sich auf seinen ersten Fall. Es wird der Fall Thyssen-Bornemisza.

Schon das Vorgeplänkel zieht sich hin, die Hauptverhandlung beginnt schließlich am 11. Oktober 1999. Der neue Mr. Justice Mitchell will sich nicht blamieren, deshalb soll alles schön der Reihe nach ablaufen. Der Kläger möge doch bitte seinen Vortrag in einem Zuge halten, wünscht der Richter, die Verteidigung werde nicht unterbrechen, verstanden?

Verstanden. Die Eröffnungsrede des führenden Kläger-Anwalts Michael Crystal, der sich mit dem Ehrentitel eines »Beraters der Königin« schmücken darf, dauert von Oktober 1999 bis Januar dieses Jahres.

Der Star unter den Londoner Staradvokaten redet und redet; prozessuale Scharmützel, die ihn dann doch zu Pausen zwingen, spornen den kurz gewachsenen, Energie versprühenden Leitwolf der Klage nur weiter an. An insgesamt 66 Tagen brennt Crystal, dessen dicker Schopf genauso weiß leuchtet wie sein breiter Barrister-Kragen, rhetorische Wunderkerzen ab.

Es sind 66 Tage, an denen Crystal dem unter seiner Perücke schwitzenden Richter durchs Labyrinth der 121 959 registrierten Dokumente voranspringt, dass Mitchell die Sinne schwinden. 66 Tage, an denen Crystal den entscheidenden Mann, der noch vor kurzem ein zweitklassiger Kollege fernab in China war, mit listigen Höflichkeiten immer weiter lockt: »Euer Lordschaft« möge doch bitte einmal in Ordner soundso viel einen Blick auf Seite soundso viel werfen, wenn Euer Lordschaft jetzt Seite soundso viel vor Augen habe, dann könne Euer Lordschaft unschwer erkennen, dass der Sohn auch hier wiederum das Vertrauen seines Vaters zum eigenen Vorteil missbraucht habe. Danke, Euer Lordschaft.

Nach dem 66 Tage währenden Monolog des Advokaten Crystal fangen die Verteidiger gerade an, sich warm zu reden. Da poltert Richter Mitchell am 27. März dieses Jahres in offener Sitzung: »Mir reicht''s.«

Sein Vertrag laufe im November aus, erklärt Mitchell, deshalb lege er schon heute, am 106. Prozesstag, sein Amt in diesem Verfahren nieder. Einen Nachfolger gebe es nicht, das sei die Schuld der Obrigkeit von Bermuda.

Der unglückliche Mr. Mitchell hält eine Rede, wie sie kaum jemals ein Richter öffentlich gehalten hat. Der Gouverneur habe ihn von Anfang an »schwerwiegend irregeführt«. Er habe zu wenig verdient. Er habe keine Ahnung gehabt, dass er einen so höllisch komplizierten Fall bearbeiten müsse. Als schottischer Bub sei er mit einem »gebührenden Respekt« für Geld groß geworden. Er könne nur feststellen: »Die Beträge, die in diesem Fall verschwendet wurden, sind ausgesprochen obszön.« Abgang Richter Mitchell.

Hans Heinrich, Georg Heinrich und Carmen Thyssen-Bornemisza fehlen seither die Worte. Mit allem war zu rechnen, nur damit nicht. Die Anwälte raunen, ein Nachfolger für den irren Mitchell sei bereits ausgeguckt, doch die Behörden bestätigen das nicht. Nur keinen Fehler machen.

Vielleicht ist ja auch gar kein Richter mehr nötig. Die Tochter des Barons aus dritter Ehe, Francesca von Habsburg, plauderte jetzt aus: »Auf allen Seiten wächst der Wunsch nach einer Einigung. Wir wollen Frieden.« DIETMAR PIEPER

Die Dynastie

der Thyssens wurde im 19. Jahrhundert von August Thyssen, dem Stahlbaron, begründet. Was 1867 mit einem Eisenwalzwerk in Duisburg begann, wuchs zu einem der mächtigsten europäischen Industriekonzerne heran, der 1911 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde. Von den vier Kindern August Thyssens trat nur Sohn Fritz in das Unternehmen ein, der zu den frühen Förderern Adolf Hitlers zählte, dann aber gegen den Krieg protestierte. Bruder Heinrich, geboren 1875, zog es nach Ungarn, wo er die Baronin Margit Bornemisza heiratete und sich von seinem Schwiegervater adoptieren ließ. 1921 kam Hans Heinrich Thyssen-Bornemisza als jüngstes von vier Kindern in Den Haag zur Welt. Nach dem Tod des Patriarchen August Thyssen im Jahr 1926 brachen Erbstreitigkeiten in der Familie aus, die zu einer Abspaltung der Thyssen-Bornemisza-Gruppe führten. Als Hans Heinrich, genannt Heini, sechs Jahre alt war, ließen sich seine Eltern scheiden, er wurde von einer deutschen »Nurse« erzogen. Von 1940 bis 1945 studierte er in der Schweiz Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, erwarb 1950 das Schweizer Bürgerrecht und verzichtete damit offiziell auf seinen Adelstitel. Von seinem 1947 gestorbenen Vater erbte er das Firmenimperium sowie rund die Hälfte der Gemäldesammlung, die er zu einer der kostbarsten privaten Kollektionen der Welt ausbaute. Mit seinem ältesten Sohn Georg Heinrich, den er einst zum bevorzugten Erben bestimmt hatte, liegt er seit Jahren im Streit.

* Mit seiner Mutter in Zürich.

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