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Artikel 67 / 82

Heroin: Die Pizza-Connection

Das FBI zerschlägt einen Drogenring der Mafia mit Milliarden-Umsatz *
aus DER SPIEGEL 19/1984

Der Italiener, der Ende März 1982 im New Yorker Hotel Waldorf Astoria abstieg, war mit leichtem Gepäck angereist. Doch sein Zimmer glich alsbald einer Gepäckaufbewahrung. Überall lagen prall gefüllte Leinentaschen, Kartons und Plastiksäcke herum.

Um deren Inhalt loszuwerden, rief Hotelgast Franco Della Torre, 41, am 24. März beim New Yorker Börsenmakler und Investmenthaus Merrill Lynch an. Er verlangte den Besuch eines Sicherheitsbeauftragten. Die Firma erfüllte den »überaus selten geäußerten Kundenwunsch«, so ein Merrill-Lynch-Sprecher, und schickte einen Wächter zum Waldorf.

Dort half der Angestellte, die Säcke und Taschen aus Della Torres Zimmer zum Auto zu schaffen und begleitete den Kunden anschließend in ein Firmenbüro, wo Della Torre das Gepäck öffnete. Es enthielt bündelweise Fünf-, Zehn- und 20-Dollar-Scheine im Wert von insgesamt rund einer Million Dollar, die der Italiener auf ein Konto mit dem Codenamen »Treax« einzahlte.

Der »gewaltige Betrag« in Scheinen kam Merrill Lynch so verdächtig vor, daß »wir sofort das FBI verständigten«, erinnert sich der Sprecher. Der Tip der Börsenmakler wurde für die Agenten der US-Bundespolizei zu einem weiteren Eckstein einer umfangreichen Untersuchung, die zum Zeitpunkt des Geldtransfers schon 19 Monate auf Hochtouren lief und die jetzt erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

Anfang letzten Monats ließ das US-Justizministerium von Staatsanwälten in den Städten New York, Newark, Philadelphia und Detroit 67 Personen verhaften. Sie stehen im Verdacht, im Laufe der vergangenen fünf Jahre mindestens eine Dreivierteltonne Heroin im Wert von 1,65 Milliarden Dollar in die USA eingeführt und abgesetzt sowie den Erlös außer Landes gebracht zu haben.

Die Massenverhaftung und - anklage bezeichnete der noch amtierende Justizminister William French Smith als den »bislang wichtigsten Schlag gegen den Heroinhandel«, welcher der US-Regierung mit Hilfe der Behörden in Italien und Frankreich, in der Schweiz und der Bundesrepublik, Brasilien und Kanada in jüngster Zeit gelungen sei. Außerdem markiert der Coup aber auch einen deutlichen Punktsieg im Kampf gegen das organisierte Verbrechen in den USA.

Verhaftet wurde in Madrid der italienische Staatsbürger Gaetano Badalamenti. Der 50jährige Sizilianer steht seit Jahren auf den Fahndungslisten von Interpol und wird von der italienischen Polizei verdächtigt, in der Mafia-Hierarchie eine Spitzenposition einzunehmen.

Die amerikanischen Drogenfahnder halten für ausgemacht und beweisbar, daß Badalamenti (Mafia-Deckname: »Onkel") von Spanien und vor allem von Brasilien aus die Heroin-Lieferungen aus italienischen Laboratorien in die USA organisierte.

Festgenommen wurde in New York der Italo-Amerikaner Salvatore Catalano. Mit seiner Verhaftung, so die Behörden, verlor die in den USA als »La Cosa Nostra« bezeichnete Mafia einen ihrer wichtigsten Unterführer. »Capo« Catalano (Deckname: »Toto") galt als Chef der Cosa-Nostra-Gruppe, die den Heroin-Markt an der US-Ostküste kontrollierte und mit Verbindungsleuten in der Schweiz, Italien, Venezuela und Kanada zusammenarbeitete.

Der bullige Catalano sei zum Capo aufgestiegen, nachdem Carmine Galante, Chef der »Cosa Nostra«-Familie Bonanno, 1979 am hellichten Tag in einem New Yorker Gartenlokal unter bis heute nicht geklärten Umständen erschossen worden war.

Bei dem Mord in Brooklyn waren neben Galante der Wirt und ein Leibwächter umgebracht worden, während zwei weitere Begleiter, die Vettern Cesare Bonventre und Baldassare Amato, den Kugelhagel seltsamerweise unversehrt überstanden. Sie tauchten einige Wochen unter und machten dann bei der durch Galantes Tod notwendigen Reorganisation der fünf einschlägig bekannten New Yorker Cosa-Nostra-Familien Karriere. Bonventre und Amato gehören nach FBI-Erkenntnis mit zur Spitzengruppe in der Catalano-Fraktion.

Nahezu alle Mitglieder des jetzt aufgeflogenen Drogenrings sind gebürtige Sizilianer, die in den USA gutbürgerlichen und gewöhnlich von italienischen US-Einwanderern ergriffenen Beschäftigungen nachgingen. Sie waren Eigentümer oder Angestellte von Pizzerias, Wurst- und Käseläden, Bäckereien, Boutiquen und Schuhgeschäften.

Als Nachrichtenzentrale nutzte die Bande die Pizzeria Al Dente im New Yorker Stadtteil Queens. Besitzer und Betreiber der Pizza-Backstube sind Catalano, dem überdies die Bäckerei Catalano Brothers gehört, und Giuseppe »Pino« Ganci, den das FBI als Catalanos »Hauptassistenten« bezeichnet.

Bei der Beschattung der mutmaßlichen Drogenhändler und Dollarschieber war den FBI-Agenten im ersten Stadium ihrer Untersuchung aufgefallen, daß Angehörige des Catalano-Klans häufig die Pizzeria Al Dente verließen und sich zu einer der beiden nahe gelegenen öffentlichen Telephonzellen mit den Nummern 212-830-9827 und 212-830-9321 begaben, um Anrufe entgegenzunehmen.

Das gerichtlich genehmigte Abhören der beiden Telephonapparate am Queens Boulevard versorgte die Agenten mit ersten Anhaltspunkten. Weitere Telephonanschlüsse wurden angezapft: Die Beamten machten reiche Beute.

Als Beweismaterial liegen dem New Yorker Bundesstaatsanwalt Rudolph

Giuliani nun die Tonbänder von über 300 mitgeschnittenen Ferngesprächen vor. Sie ergänzen die Beschattungsberichte und Beobachtungen, die Agenten des FBI, der Zollbehörde und der Drogenfahndung, New Yorker Polizisten und vertrauliche Informanten den Angehörigen der besonderen Einsatzgruppe übermittelten, die den Schlag gegen den Drogenring koordinierte.

In einer 341 Seiten langen eidesstattlichen Erklärung faßte Charles Rooney, Special Agent des FBI, die Erkenntnisse der Task Force zusammen. Rooney hält für ausgemacht, daß den Verhafteten »eine Verschwörung, Heroin einzuführen, dies in beträchtlicher Menge im New Yorker Stadtgebiet und andernorts zu vertreiben, sowie die Heroinerlöse zu transferieren«, nachgewiesen werden könne.

Staatsanwalt Giuliani gab sich nach Lektüre des Fahndungsberichts optimistisch: »Wir können das organisierte Verbrechen zerschlagen, und es wird uns gelingen.«

Leicht dürfte es nicht werden. Da die eidesstattliche Erklärung von Special Agent Rooney vor allem darauf ausgelegt scheint, die Verhaftung der mutmaßlichen Hauptbeteiligten zu rechtfertigen, dürften andere stichhaltige Beweise für die Gerichtsverhandlung zurückgehalten werden. Sicher ist freilich jetzt schon, daß sich die handelnden Personen der »Pizza Connection« wie nach dem Konzept eines Krimidrehbuchautors aufführten:

Da läßt ein Agent Telephone überwachen, ein anderer belauscht Gespräche spazierengehender Gangster oder verliert ein Auto voller Gangster im Rushhour-Verkehr aus den Augen. Die Verfolgten wiederum parken mit ihren Limousinen vor öffentlichen Telephonzellen auf Autobahnrastplätzen und warten dort auf entscheidende Anrufe. Sie halten sich rassige Rennpferde, buchen Flüge unter falschen Namen, steigen in ständig wechselnden Hotels ab oder halten ostentativ bei grünem Ampellicht, um mögliche Verfolger zu erkennen.

Da gibt es Anwaltskanzleien, die als Deckadresse dienen, und verbündete Bankkassierer, die Kleingeld in hohe Banknoten umtauschen, und einen ominösen Boß, der von Brasilien aus die Fäden zieht. Und das alles verbirgt sich hinter dem Geschäft mit Käse, Pizzarädern, Weißbrotstangen und Salami. Denn vom Rauschgift Heroin ist in den Gesprächsmitschnitten sowenig die Rede wie von Dollar.

Die überwiegend in sizilianischem Dialekt geführten Unterhaltungen sind entweder banal ("Wie geht''s« - »Gut, Gott sei Dank« - »Und der Familie?« - »Auch gut« - »Was sagst du?« - »Immer dieselben Geschichten") oder aber sie enthalten scheinbar zusammenhanglose Bemerkungen, die allerdings von den FBI-Spezialisten im Verlaufe der Überwachung als Codewörter erkannt wurden.

So galt die vermeintliche Wettermeldung »es regnet« als Hinweis auf eine mögliche Beschattung durch die Polizei, »Tomaten«, »Schuhe« und »Hemden« standen für Heroin, ebenso »Baumwolle«, deren »zehn Prozent Acryl«-Gehalt den Reinheitsgrad der Droge beschrieb. Wenn''s um Geld ging, standen »Cents« für Tausende von Dollar, und der Heroin-Einfuhrhafen Fort Lauderdale in Florida hieß die »Stadt an der See«, New York wurde abgekürzt zur »großen Stadt«.

Ausgemacht ist, daß der Hauptangeklagte »Capo« Catalano streng darauf achtete, mit dem Heroin nie in Berührung zu kommen. Tatsächlich fanden die Polizisten bei der Verhaftung von Catalano und seinen Mafia-»Leutnants« nur unbedeutende »Spuren« (Giuliani) der Droge.

Die Catalano-Gruppe sorgte sich vorwiegend um die Finanzen des Unternehmens. Die von den Heroin-Dealern in kleinen Scheinen abgelieferten Erträge mußten gesammelt, verstaut und deponiert werden.

Mal beobachteten FBI-Agenten, wie vollgestopfte Turnbeutel vom Kofferraum eines Mercedes in den eines anderen umgeladen wurden, mal waren es verklebte Schnapskartons, die in Hotels getragen wurden, in denen einer der Kuriere abgestiegen war; ein andermal kreuzte ein Geldtransporteur die grüne Grenze nach Kanada, dann wieder flog ein Mafioso mit dem Privatjet auf die Bahamas.

Es fügte sich ins Ermittlerbild, daß parallel oder mit geringem Zeitverzug zu solchen Aktionen auf gewissen Banckonten plötzlich hohe Beträge eingezahlt oder von anderen Konten telegraphische Überweisungen an Geldinstitute in der Schweiz vorgenommen wurden.

Die Geldverschieber und -wäscher trafen sich in New Yorker Pizzerias und Pasta-Gaststätten, in Hotelzimmern, auf den Parkplätzen von Flughäfen oder Einkaufszentren oder fuhren gemeinsam »um den Block«. Da diese Treffen zuvor vereinbart werden mußten und diese Abstimmung telephonisch über angezapfte Apparate erfolgte, waren die Detektive stets rechtzeitig informiert und am Gangster-Treffpunkt heimlich zur Stelle.

Rekonstruieren konnten die FBI-Agenten beispielsweise, daß Catalano und seine Leutnants zwischen Oktober 1980 und September 1982 insgesamt 25,4 Millionen Dollar aus den USA herausschafften. Die größte Teilsumme transferierte der Geldwäscher Della Torre, der zwischen dem 24. März 1982 und dem 27. September des gleichen Jahres 18,3 Millionen Dollar in Bankinstituten deponierte. 13 Millionen davon wurden dazu benutzt, in der Schweiz abgeschlossene Warentermingeschäfte zu finanzieren.

Andere Millionen dienten angeblich dazu, in Sizilien den Betrieb »bereits existierender Heroin-Labors zu finanzieren und neue Herstellungsstätten aufzubauen«, sowie das aus Asien angelieferte Rohopium zu bezahlen.

Obwohl Rooney sich bislang noch nicht über die Einfuhrwege des Heroins in die Vereinigten Staaten äußerte vermutlich mißbrauchten die Groß-Dealer in Europa gekaufte und in die USA verschiffte Automobile als Verstecke), gelang den Fahndern im Juni letzten Jahres ein vorgetäuschter Heroinhandel, mit dem sich die Beteiligung der Catalano-Gruppe

am Drogengeschäft belegen läßt.

Ein Agent der amerikanischen Drogenbehörde DEA (Drug Enforcement Administration) hatte sich das Vertrauen des Heroin-Dealers Zito, 32, aus Huntingdon Valley bei Philadelphia erwerben können und diesem sein Interesse an größeren Mengen Heroin angedeutet. Bei den Verhandlungen, die an Zitos Arbeitsplatz, in den Räumen von Mimmo''s Pizza in Philadelphia, geführt wurden, ging es zunächst um den Ankauf von einem halben, dann von einem und später gar um die Lieferung von zehn Kilo Heroin.

Die abgehörten Telephonate verschafften den Fahndern die Namen von Zitos Kontaktpersonen und einen Einblick in das Verteilungsnetz. Die Großhändler gehörten alle zum harten Kern der Catalano-Gruppe: Ganci, die rechte Hand des »Capo«, nahm den Auftrag entgegen, bestimmte je nach Menge den Preis (210 000 Dollar pro Kilo, dem Zito seine Kommission von 35 000 Dollar aufschlug) und arrangierte die Auslieferungen, an denen wenigstens ein halbes Dutzend weiterer Bandenmitglieder beteiligt war.

Die Kuriere trafen sich in Garagen und Rastplätzen, trugen die meist in unverfänglich braunes Packpapier gewickelten Heroin-Pakete mal in Privatwohnungen, mal zu Pizzerias oder in andere Unternehmen, die ebenfalls Bandenmitgliedern gehörten, wie etwa der Käsegroßhandel Eagle Cheese Company im New Yorker Stadtteil Brooklyn.

Da ständig neue Treffpunkte telephonisch verabredet und Kuriere benannt werden mußten, waren auch die Drogenfahnder mit von der Partie, wenn das Heroin unter den Codewörtern »Schokolade«, »Pflanzen«, »Pizza« oder »Hemden« für »Steve«, den »Amerikaner mit dem Geld« (den Heroin-Käufer der DEA), durch die Gegend chauffiert wurde.

Fünf Pfund Heroin kaufte der DEA-Agent an und bezahlte dafür 600 000 Dollar. Die Nummern der Banknoten waren von der DEA, die das Geld für den Handel mit der Unterwelt einem Sonderfonds entnommen hatte, notiert worden. Und - als ginge es nach einem Filmdrehbuch - natürlich tauchte auch einer der registrierten Scheine in verfänglicher Umgebung wieder auf:

Am 26. Januar dieses Jahres führten Drogenfahnder bei einem gewissen Rosario Dispenza eine Haussuchung durch. Sie beschlagnahmten Schmuck im Wert von 200 000 Dollar und 390 000 Dollar Bargeld. Darunter war ein 100-Dollar-Schein, den der DEA-Agent im letzten Sommer an den Dealer Zito und dieser wiederum an seinen Großhändler Ganci übergeben hatte.

Wie die 100-Dollar-Note in Dispenzas Besitz gelangte, glaubt das FBI nachvollziehen zu können. Dispenza ist Eigentümer von Rosario''s Pizza an der New Yorker Houston Street, die von den Drogenfahndern als mutmaßlicher Heroin-Umschlagplatz eingestuft wird. In diese Pizzastube hatte am 24. August letzten Jahres ein Salvatore Greco ein in weißes Papier gehülltes Paket getragen. 41 Minuten später verließ Greco die Pizzeria wieder, diesmal mit einem braunen Paket, das er zu Sal''s Pizza in Neptune City (New Jersey) transportierte und ablieferte.

Da FBI-Agenten drei Tage zuvor ein Treffen zwischen Greco und dem Heroin-Zwischenhändler Zito beobachtet hatten, drängt sich der Rückschluß auf: Im weißen Paket war das Geld, mit dem Greco den Inhalt des braunen Pakets - Heroin eben - bezahlte und die Droge bei Sal''s Pizza zur Weiterverarbeitung ablieferte.

Komplett und ihrem Kennwort gerecht wird die »Pizza Connection« durch einen weiteren Pizzabäcker namens Pietro Alfano, 48, aus der Kleinstadt Oregon (3359 Einwohner) im Bundesstaat Illinois. Alfano, gebürtiger Sizilianer, ist ein Neffe des Mafia-Bosses Badalamenti und war dessen Hauptvertrauter in den USA.

Aus Illinois, zumeist aus einer (überwachten) öffentlichen Telephonzelle in Nähe der Alfano-Wohnung, wurde die New Yorker Gruppe unterrichtet, wann neue Heroin-Lieferungen ins Haus standen und wann Geld bereitzuhalten sei. Durch die Telephonmitschnitte in Oregon erfuhren die Cosa-Nostra-Fahnder auch, daß der Ring, der Drogenmillionen umsetzte, mitunter auch kurzfristig in Kapitalnot geraten konnte.

So mußte Alfano seinem Onkel Anfang dieses Jahres berichten, daß Catalano offensichtlich Mühe hatte, 100 000 Dollar für die Bezahlung einer Heroin-Fracht zusammenzubringen, die in Fort Lauderdale angelandet werden sollte. Wohl konnten die New Yorker Händler den finanziellen Engpaß rechtzeitig bereinigen, als sie sich dann aber zierten und keinen Kurier bereitstellen wollten, der das Geld abliefern sollte, wurde »Onkel« Badalamenti »wütend« und »aufgebracht«.

Offensichtlich nervös geworden, nannte der Onkel aus Brasilien seinem Neffen Namen und Telephonnummer eines Vertrauten in New York, dem er das Geld mit dem Hinweis übergeben sollte, »diese Sachen« seien »für Eddie aus Sao Paulo«. Name des Badalamenti-Kontaktmannes: Louis Reich, zu erreichen unter der New Yorker Telephonnummer 695-5210.

»FBI-Agenten haben mich davon unterrichtet«, erklärt Special Agent Rooney, das »Telephon mit dieser Nummer« stehe »im Raum 5113« im Empire State Building, »350 Fifth Avenue, New York«. Der fragliche Raum sei gemietet von der Anwaltskanzlei Reich & Reich, der »Onkel, Alfano und andere Mitglieder« des Drogenrings »große Summen Bargeld anliefern« wollten, die von Louis S. Reich wiederum für die »Drogen-Transaktion in Florida« weitergeleitet werden sollten.

Rooneys Fazit: Anwalt »Louis S. Reich, geboren 13. 7. 48, wohnhaft 43 Allen Road, Rockville Center, New York« könne als »eingeweihter Mitverschwörer betrachtet« werden. _(Mit FBI-Direktor William Webster (l.) ) _(und Justizminister William French Smith ) _((r.) auf einer Pressekonferenz in New ) _(York. )

Mit FBI-Direktor William Webster (l.) und Justizminister WilliamFrench Smith (r.) auf einer Pressekonferenz in New York.

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