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Hilfe für Kurden

aus DER SPIEGEL 32/1978

Kurdische Widerstandskämpfer in entlegenen Gegenden des Irak erhalten neuerdings unerwartete Hilfssendungen -- von der Sowjet-Union. Moskau will damit auf das bislang pro-sowjetische Regime in Bagdad Druck ausüben, das jetzt bessere Beziehungen zum Westen sucht. Die russische Kurdenhilfe ist zudem eine Reaktion auf die Verfolgung von Kommunisten im Irak. Kürzlich waren in Bagdad 21 kommunistische Armeeangehörige hingerichtet worden. Über tausend KP-Mitglieder befinden sich in Haft, obwohl die Kommunistische Partei im Irak zugelassen ist. Die führende Baath-Partei wirft den Kommunisten mangelnden Patriotismus vor.

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