Zur Ausgabe
Artikel 57 / 108
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel

Hillary Clinton

aus DER SPIEGEL 38/1992

wird von den Republikanern als radikale Feministin und Gefahr für den Zusammenhalt der amerikanischen Familie porträtiert. Die Frau des demokratischen Präsidentschaftskandidaten, Partnerin einer angesehenen Anwaltskanzlei und eine der einflußreichsten Juristinnen der USA, muß ihre Erfolgskarriere verleugnen, um die Chancen ihres Mannes nicht zu gefährden. Präsidentengattin Barbara Bush profiliert sich dagegen als Großmutter der Nation: humorvoll, bodenständig und allzeit hilfsbereit. Der Kampf der Kandidatenfrauen ist längst nicht mehr nur ein Nebenkriegsschauplatz. Bei der Wahl am 3. November wird auch ein Votum über die angemessene Rolle der amerikanischen Frau gefällt.

Zur Ausgabe
Artikel 57 / 108
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.