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DENKMALSCHUTZ Hitlers Zeugnis

aus DER SPIEGEL 47/1998

Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege will die oberbayerische Außenstelle von Hitlers Berliner Reichskanzlei unter Denkmalschutz stellen, es hält das Gebäude für ein »herausragendes bauliches Zeugnis des Nationalsozialismus« - dort könnte ein Museum entstehen. Hitler hatte 1936 den Auftrag für den Bau in Bischofswiesen bei Berchtesgaden im Stil eines oberbayerischen Bauernhauses erteilt. Es wurde erst am 25. März 1945 fertig. Seit 1996 versucht die Oberfinanzdirektion München, die Anlage zu verkaufen - vergeblich: Nur einige Möbelstücke, darunter Hitlers Schreibtischstuhl, ließen sich losschlagen. Zur Zeit liegen Mobiliar und Gemälde aus Hitlers Außenstelle in einem Lager des Zollamtes München.

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