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Hussein,

aus DER SPIEGEL 31/1994

58, König von Jordanien, und Jizchak Rabin, 72, Israels Ministerpräsident, jahrzehntelang Kriegsrivalen, aber seit dem Nahost-Gipfel von Washington vergangene Woche Friedenspartner, könnten schon bald wieder aufeinandertreffen: freilich nicht als Feinde, sondern als Tennis-Gegner. Beim Galadiner im Weißen Haus, während Gastgeber Bill Clinton mit Königin Nur plauschte und Premier Rabin mit Präsidentengattin Hillary über Krankenkassen-Reformen fachsimpelte, plante Jordaniens Monarch mit seiner Tischdame Lea Rabin die sportliche Annäherung. »Der Tag ist nicht mehr fern, an dem wir ein gemischtes Doppel spielen werden«, versprach Premierfrau Rabin. »Nach dem historischen Handschlag«, frotzelte die Zeitung Maariv über die Tennis-Diplomatie, »kriegen wir dann den historischen Aufschlag.«

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