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»ICH HÖRTE DIE UHR GANZ LEISE TICKEN«

Am 8. November 1939, um 21.20 Uhr, detonierte im Münchner Bürgerbräukeller die Zeitbombe des schwäbischen Möbelschreiners Johann Georg Elser -- elf Minuten nachdem Hitler gegangen war, dem der Anschlag gegolten hatte. Sieben der Parteigenossen, die an diesem Tage des Marsches auf die Feldherrenhalle vom November 1923 gedachten, wurden getötet, 63 verletzt. Wie Einzeltäter Elser, der im April 1945 im KZ Dachau erschossen wurde, für das Attentat geplant und experimentiert hatte und wie umsichtig er schließlich beim Einbau seiner Höllenmaschine in eine Säule nahe Hitlers Rednerpult vorgegangen war, das gab er in allen Einzelheiten Gestapo-Beamten zu Protokoll. Der SPIEGEL veröffentlicht einen Auszug aus dem Dokument, das unter dem Titel »Autobiographie eines Attentäters« im August in der Deutschen Verlags-Anstalt Stuttgart (168 Seiten; 16,80 Mark) erscheint.
aus DER SPIEGEL 29/1970
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