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Im Ghetto von Lodz

aus DER SPIEGEL 21/1996

fotografierte der Bildberichterstatter Hilmar Pabel 1940 einen Polizeieinsatz gegen die hungernden Juden, die Kartoffeln versteckt hielten. Die Berliner Illustrirte Zeitung veröffentlichte die Bilder mit höhnischem Kommentar. Viele der 164 000 Juden im annektierten Lodz ("Litzmannstadt") wurden erschossen oder deportiert, 43 500 starben an Hunger, Kälte, Krankheiten, 30 000 in Chelmno im Gas; 7000 überlebten. Fotograf Pabel machte nach dem Krieg eine große Karriere, er erhielt zwei Bundesverdienstkreuze.

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