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SHOW »Immer nur lächeln«

aus DER SPIEGEL 25/1998

Modell Sonya Kraus, 24, über ihren Job als Nachfolgerin von Maren Gilzer beim »Glücksrad«

SPIEGEL: Im Mai wechselte das »Glücksrad« in aufgepeppter Form von Sat 1 zu Kabel 1 und bringt dort gute Quoten. Sie sind die erste Buchstabenfee in Deutschland, die auch reden darf. Wer schreibt die Texte?

Kraus: Einen Ghostwriter habe ich nicht. Soviel darf ich ja auch gar nicht sagen. Und das wenige kann ich mir selbst aus den Fingern saugen.

SPIEGEL: Seit vier Wochen sind Sie jetzt dabei. Was wollen Sie ändern?

Kraus: Die Aussprache verbessern und auch mal dagegenhalten, wenn mich der Moderator zu sehr über meine Ratewand hetzt.

SPIEGEL: Was macht mehr Spaß - Modeln oder Buchstabendrehen?

Kraus: Glücksfee ist eine tolle Entfaltungsmöglichkeit. Ich bin nicht mehr auf Fotos stumm gebannt, sondern habe plötzlich auch Sprache und Gestik.

SPIEGEL: Nervt Sie das Blondchen-Image?

Kraus: Nein. Mit dem Klischee der blonden Barbie-Puppe muß ich schon die ganze Zeit spielen, es ausnutzen und, wo es geht, widerlegen. Das Image der Glücksfee nehme ich dann auch noch gerne mit.

SPIEGEL: Welchen Rat hat Ihnen Vorgängerin Maren Gilzer gegeben?

Kraus: Auch wenn du beim Buchstabendrehen fällst: immer nur lächeln.

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