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Briefe

In den Laptop hauen
aus DER SPIEGEL 6/1996

In den Laptop hauen

(Nr. 4/1996, Psychologie: Kunstschaffen - ein Mittel zur Liebeswerbung?)

Nun hat Geoffrey Miller, der Hordenclown unter den Max-Planck-Psychologen, seinen Auftritt gehabt, und man verfolgt gespannt, wie es mit ihm weitergeht. *UNTERSCHRIFT:

Blaufelden (Bad.-Württ.) DR. REINHARD TESKE

Schön, wie Sie einen Vertreter der neuen Männergeneration in Szene setzen. Das Bild vom hübschen, jungen Wissenschaftler hat bei mir besonderen Anklang gefunden. Daß dieses unbescholtene, unblonde Exemplar in sexistischer und sozial-darwinistischer Manier argumentiert, entspricht ja genau der Befindlichkeit einer, in ihrer »manhood« zunehmend vom weiblichen kreativen Potential bedrohten, welkenden Generation. Nun bin ich schon über 30 und kann laut Studien auf meine »triebhaft« entstandenen Kunstwerke zurückblicken. Der zurückliegende Siedepunkt erwärmt mich jedoch immer noch so weit, daß ich meine Wut im kalten Bildhaueratelier in den Laptop hauen kann. *UNTERSCHRIFT:

München NELE STRÖBEL

Eine Frage bleibt jedoch offen: Wenn die Steinzeit-Kasper mit ihren Faxen so gut ankamen bei den Damen, legt das doch nur den Schluß nahe, daß diese bereits von vornherein über eine solche Hirnkapazität verfügten, um diese Witze zu schätzen. Warum klammert Miller konsequent 50 Prozent des potentiellen Genpools (die Frauen) von der Weiterentwicklung der Menschheit aus? *UNTERSCHRIFT:

Wien JOSHUA R. GOLDSTEIN BARBARA ZUBER

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