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Ingo Wolf

aus DER SPIEGEL 18/2004

Ingo Wolf , 49, Fraktionsvorsitzender und designierter Spitzenkandidat der FDP in NRW, lässt sich was einfallen, um endlich bekannt zu werden. Eine Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen hatte für den Ex-Oberkreisdirektor ein deprimierendes Ergebnis erbracht: 76 Prozent der Nordrhein-Westfalen kennen ihn nicht und, noch schlimmer, 90 Prozent der FDP-Anhänger können mit seinem Namen nichts anfangen. Das will Wolf ändern, und zwar mit der Aktion »Ein Silberstreif für NRW«, wie auf seiner Homepage in einem Text nachzulesen ist, der aus der Feder Harald Schmidts stammen könnte. Danach will der »Leit-Wolf« mit seinem Fahrer Thomas Gaul im neuen, silberfarbenen Dienstwagen Audi A6 Kombi das Land »durchstreifen und viele Kilometer für den Erfolg der FDP zurücklegen«. Das Ziel verrate das Autokennzeichen: D - L(and) T(ag) 2005. Die Sache mit dem Nummernschild ist nicht neu, sein Vorgänger Möllemann hatte sich das Wahlziel 18 an sein Auto schrauben lassen: D - JM 1800.

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