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Jeffrey Maxwell

aus DER SPIEGEL 24/1985

Jeffrey Maxwell, 35 (Photo oben, r.), Zahnarzt aus Pekin im US-Bundesstaat Illinois, und sein Freund, der Polizist Jim Conover, 34 (Photo oben, 1.), machten sich ein Produkt der Nasa-Raumfahrtforschung zunutze und brachten ein neues Identifizierungssystem auf den Punkt. Das Plastikscheibchen hat einen Durchmesser von 2,5 Millimeter, faßt 1000 Buchstaben und wird an einem Backenzahn angebracht (Photo). Das Neue am Beiß-Paß: Mit der extrem widerstandsfähigen Plastikmasse, von Nasa-Ingenieuren für die Befestigung der Kacheln des Hitzeschutzes an den US-Raumfähren entwickelt, lassen sich auch Löcher in den Zähnen stopfen. Nach elf Jahren einschlägiger Polizei-Praxis denkt Conover bei seinen Zahn-Chips vor allem an Kinder: In den USA, wo seit einiger Zeit auch auf Milchtüten Fahndungsbilder von Minderjährigen gedruckt werden, verschwinden jährlich 50 000 Kinder spurlos.

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