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»Jetzt nach Geld zu schielen, wäre ein Irrtum«

Mit einem Defizit in Milliardenhöhe rechnen die Funk- und Fernsehanstalten, die einst im Überfluß lebten. Verschwendung im Programmbetrieb, Personal in Fülle, wuchernde Bürokratie -- so steuerten die schlecht geführten Häuser in einen Kostenboom. Aufwendige Landesstudios, Regionalprogramme und Gebührenbefreiungen verschlimmerten die Not. Nun, da gespart werden soll, fehlen den Funkherren Kompetenzen: Sie können die Sender nicht gesundschrumpfen. Und die Politiker scheuen sich, vom Publikum mehr Geld zu fordern.
aus DER SPIEGEL 16/1975
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