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Jizchak Schamir

aus DER SPIEGEL 42/1992

Jizchak Schamir, 76, Israels ehemaliger Premier, ist drei Monate nach seiner Wahlniederlage auf privates Sponsoring angewiesen. Der Oppositionsführer, der jüngst Rußland und andere Staaten der ehemaligen Sowjetunion bereiste, mußte erleben, daß niemand die Kosten seiner Visite übernehmen wollte: Weder das Büro des amtierenden Ministerpräsidenten Jizchak Rabin noch die Jewish Agency - verantwortlich für die Ansiedlung von Juden in Israel - wollten die Polit-Tour bezahlen. Selbst die eigene Partei verweigerte die Erstattung der Reisekosten. Den anonymen Gönner, den Schamir schließlich doch noch fand, kostete die noble Geste rund 20 000 Dollar.

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