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Jochen Dieckmann

aus DER SPIEGEL 49/2002

Jochen Dieckmann , 55, ehemaliger Justiz- und jetzt Finanzminister von Nordrhein-Westfalen, musste in der vergangenen Woche die Fahrer der NRW-Landesvertretung in Berlin beruhigen. Die hatten sich beklagt, weil der Minister sie so selten in Anspruch nimmt. Doch der rheinische Kassenwart ("Ich bin sparsam, aber bestimmt nicht geizig") fährt meistens und am liebsten Bus oder U-Bahn. Auch zu Hause in Bonn ist Dieckmann des Öfteren mit seiner Frau Bärbel, die dort Oberbürgermeisterin ist, in den preiswerteren öffentlichen Verkehrsmitteln anzutreffen. Vom Alltagsleben erführe man dort erheblich mehr als im abgeschotteten Dienstwagen, meint der Minister. Auch müssten sich die Berliner Fahrer keine Sorgen um ihren Job machen, es gebe noch genügend Politiker aus Nordrhein-Westfalen, die sich nur allzu gern in einer komfortablen Limousine mit Fahrer standesgemäß chauffieren lassen.

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