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Johannes Rau

aus DER SPIEGEL 29/2001

Johannes Rau, 70, Bundespräsident, nutzte die Feierlichkeiten zum 25. Todestag seines Vorgängers Gustav Heinemann (Amtszeit 1969 bis 1974) zur Klärung einer Familienangelegenheit. Im Essener Lokal »Siepenkötter«, wo sich der Heinemann-Clan nach der Kranzniederlegung traf, wollte Rau von seiner angeheirateten Tante Uta Ranke-Heinemann, 73, wissen, ob sie denn gedenke, auch bei der nächsten Bundespräsidentenwahl in drei Jahren wieder gegen ihn anzutreten. Die Heinemann-Tochter antwortete sibyllinisch: »Kann schon sein.« Wenig später verdarb sie ihm auch noch die Pointe zu einem seiner gern erzählten Witze, in denen ein Papst und dessen Hebräischkenntnisse eine Rolle spielten. Päpste, warf die Theologin ein, sprächen kein Hebräisch, sondern Latein.

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