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John Kenneth Galbraith

aus DER SPIEGEL 30/1982

ist einer der einflußreichsten Ökonomen der Nachkriegszeit. Der in Kanada geborene Amerikaner gilt als Prophet des Wohlfahrtsstaats; über nahezu zwei Jahrzehnte war er der ökonomische Lehrmeister einer ganzen Generation sozial engagierter Politiker. Er beriet unter anderem den amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy, für den er später als Botschafter nach Indien ging. Den Rat des 73jährigen Ex-Harvard-Professors sucht heute noch der letzte der Kennedy-Brüder, Edward. In dem 1958 erschienenen Buch »Gesellschaft im Überfluß« befaßte sich Galbraith bereits mit Fragen qualitativen Wachstums und der Lebensqualität. In einem zweiten richtungweisenden Buch »Die moderne Industriegesellschaft« (1968) analysierte Galbraith den Trend zur Unternehmenskonzentration und zur wachsenden Abhängigkeit des Staates von den großen Konzernen. Heute tritt Galbraith vor allem als Widersacher des Monetaristen und Reagan-Beraters Milton Friedman auf.

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