Zoe war Seenotretterin, jetzt hat sie Ärger – ihre Geschichte zeigt, wie sich Europa verändert hat

Sie ist nicht die einzige. Dabei sind die angeblichen Beweise fragwürdig.
Von Jan Petter
HANDOUT - Flüchtlinge sitzen am 15.04.2017 an Bord des Schiffes «Iuventa» der Nichtregierungsorganisation Iuventa Jugend rettet, die sich etwa 20 Meilen vor der Küste von Libyen aufhält. Innerhalb von 48 Stunden haben private Hilfsorganisationen auf dem Mittelmeer mehrere Tausend Menschen in Seenot gerettet. Inzwischen ist das Rettungsschiff selbst in Seenot geraten und komplett manövrierunfähig, weil so viele Personen an Bord sind. (zu dpa «Privates deutsches Rettungsschiff auf Mittelmeer in Seenot» vom 16.04.2107) ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der Berichterstattung über «Iuventa Jugend rettet» und nur bei Urhebernennung Foto: -/IUVENTA Jugend Rettet e.V./dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ |
HANDOUT - Flüchtlinge sitzen am 15.04.2017 an Bord des Schiffes «Iuventa» der Nichtregierungsorganisation Iuventa Jugend rettet, die sich etwa 20 Meilen vor der Küste von Libyen aufhält. Innerhalb von 48 Stunden haben private Hilfsorganisationen auf dem Mittelmeer mehrere Tausend Menschen in Seenot gerettet. Inzwischen ist das Rettungsschiff selbst in Seenot geraten und komplett manövrierunfähig, weil so viele Personen an Bord sind. (zu dpa «Privates deutsches Rettungsschiff auf Mittelmeer in Seenot» vom 16.04.2107) ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der Berichterstattung über «Iuventa Jugend rettet» und nur bei Urhebernennung Foto: -/IUVENTA Jugend Rettet e.V./dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Foto: IUVENTA Jugend Rettet e.V./dpa
Wir sind schon verurteilt. In den italienischen Medien sind wir zu 100 Prozent erledigt.

Nicola Canestrini, Anwalt der "Iuventa10"

Das Schwierigste ist nicht die Rettung an sich, sondern dass keine Panik ausbricht

Zoe

ARCHIV - HANDOUT - Das Flüchtlingshilfsschiff Iuventa der Hilfsorganisation «Jugend Rettet» nimmt am 18.06.2017 im Mittelmeer Flüchtlinge an Bord. Nach Angaben der italienischen Polizei sind auf den Bildern auch Schlepper zu sehen. (zu dpa «Vorwürfe gegen Seenotretter: Jugend Rettet wird vor Gericht angehört» vom 15.09.2017) ACHTUNG: Verwendung nur zu redaktionellen Zwecken in Verbindung mit der aktuellen Berichterstattung vollständiger Quellenangabe - Bestmögliche Qualität. Foto: ---/Polizia di Stato/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ |
ARCHIV - HANDOUT - Das Flüchtlingshilfsschiff Iuventa der Hilfsorganisation «Jugend Rettet» nimmt am 18.06.2017 im Mittelmeer Flüchtlinge an Bord. Nach Angaben der italienischen Polizei sind auf den Bildern auch Schlepper zu sehen. (zu dpa «Vorwürfe gegen Seenotretter: Jugend Rettet wird vor Gericht angehört» vom 15.09.2017) ACHTUNG: Verwendung nur zu redaktionellen Zwecken in Verbindung mit der aktuellen Berichterstattung vollständiger Quellenangabe - Bestmögliche Qualität. Foto: ---/Polizia di Stato/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Foto: dpa
Ich habe nie gesehen, dass die NGOs mit den Schleppern kooperieren, das war immer nur ein Verdacht.

Ich kenne die Whatsapp-Verläufe der Gruppe. Da sind keine Nachrichten an Schlepper.

Nicola Canestrini, Anwalt der "Iuventa10"

Die jungen Crew-Mitglieder wirkten damit dem humanitären Versagen der europäischen Politik entgegen. Sie gaben auch anderen Menschen in Europa den Mut, nicht in der Ohnmacht zu verharren.

Begründung für die Auszeichnung durch die Paul-Grüninger-Stiftung