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GRIECHENLAND Krücke für Chrike

aus DER SPIEGEL 45/1976

Gegendarstellung: In der Nr. 39 des Nachrichtenmagazins »Der Spiegel« vom 20. 9. 1976 ist auf S. 138 ein Aufsatz unter der Überschrift »Krücke für Chrike« abgedruckt.

Darin heißt es u.a., aus dem Jahr 1972 liegen dem griechischen Rechnungshof Abrechnungen vom Presseattaché der Kgl. Griechischen Botschaft in Bonn an das Athener Generalsekretariat für Presse und Information vor, in denen eine 1000-DM-Zahlung für die deutschen Journalisten Karl-Ludwig Bayer ("Report"), Carl-H. Pierk ("Regensburger Bistumsblatt"), Hans-Georg Bendix (Sudetendeutsche Zeitung) und Winfried Martini ("Nürnberger Zeitung") für juntafreundliche Artikel enthalten ist.

Wenn eine mit unserem Namenszug versehene Abrechnung beim griechischen Rechnungshof aufliegt, so ist sie gefälscht. Unwahr ist, daß wir eine 1000-DM-Zahlung für juntafreundliche Artikel erhalten hätten.

Richtig ist, daß wir zu keiner Zeit vom Presseattaché, vom griechischen Presserat, von der griechischen Botschaft oder anderen griechischen Regierungsstellen für juntafreundliche Artikel Geld erhalten haben.

München, Ottobrunn« Unterpfaffenhofen und Würzburg, den 29. 9. 1976 Karl-Ludwig Bayer

Carl-H. Pierk Hans-Georg Bendix Winfried Martini

Gegendarstellung: Im Magazin »Der Spiegel« vom 4. 10. 1976 (Nr. 41/76) wird auf Seite 141 in einem Nachsatz zu einer von mir durch einstweilige Verfügung des Landgerichts Hamburg vom 28. 9. 1976 erwirkten Gegendarstellung behauptet, der »Spiegel« warte bis heute auf die Erklärung von mir, daß ich zu keiner Zeit von offizieller griechischer Seite 1000,- DM und sonstige materielle Vergünstigungen erhalten habe. Diese Darstellung ist falsch. Schon im Schreiben meiner Bevollmächtigten, der Herren Rechtsanwälte Dr. Karl Schmitz pp., Bonn, vom 23. 9. 1976 an den »Spiegel« habe ich eine eidesstattliche Versicherung vom gleichen Tage überreichen lassen, in der ich festgestellt habe: »Zu keiner Zeit habe ich von der Griechischen Militärregierung oder einer nachgeordneten Behörde irgendwelche finanziellen Zuwendungen bzw. Honorare für journalistische Tätigkeiten erhalten.«

Damit lag dem Spiegel bereits mit Schreiben vom 23. 9. 1976 meine Erklärung vor.

Dr. Wolfgang Höpker

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