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Kuba: In Treue fest

aus DER SPIEGEL 2/1995

Die erste nach westlichen Standards durchgeführte Umfrage unter Kubanern seit über 30 Jahren endete mit einer bitteren Enttäuschung für die Castro-Gegner im US-Exil. 58 Prozent der Kubaner glauben, daß die Erfolge der Revolution von 1959 größer seien als ihre Fehlschläge. Für die Schwierigkeiten des Landes machen rund die Hälfte der Befragten die Wirtschaftsblockade der Vereinigten Staaten verantwortlich, nur ein Viertel glaubt, daß die Probleme hausgemacht sind. Ebenfalls 50 Prozent schätzen Gleichheit als wichtigstes Gut einer Gesellschaft ein, 38 Prozent dagegen Freiheit. Die Umfrage des Miami Herald wurde durch die costaricanische Tochtergesellschaft von Gallup durchgeführt. Einzige Auflage: Die Meinungsforscher durften nicht nach der Beliebtheit politischer Führer fragen. Die Antworten auf dem ausführlichen Fragenkatalog spiegeln nicht nur politische Haltungen der Kubaner wider, sondern auch Vorlieben im Alltagsleben. So sind Soapoperas die beliebtesten Fernsehsendungen, und Salsa ist die am häufigsten gehörte Musik.

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»Was ist die wichtigste Ursache für die Probleme des Landes?« »Sind Sie zufrieden mit der kubanischen Situation in den folgenden Bereichen?«

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Kuba: Ergebnisse e. Meinungsumfrage

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