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Lara Croft,

aus DER SPIEGEL 7/1999

Sexidol der Videospieler, erobert eine neue Welt. Als erste virtuelle Frau wird sie in einem Liebeslied angebetet: »Amami Lara«, zu deutsch: »Lieb mich, Lara.« Textauszug aus dem Soft-Rock-Werk: »Bleib ein wenig, ich helf' dir; komm raus aus dem Spiel, rette mich.« Mit der Herz-Schmerz-Lyrik auf das Cybergirl will der italienische Schlagerroutinier Eugenio Finardi sich auf dem Schlagerfestival in San Remo in einer Woche ganz nach vorn schnulzen. Sexpistol Lara findet jedenfalls schon vorab mehr Interesse und Begeisterung als etwa die San-Remo-Gäste Michail Gorbatschow, einst Chef des sowjetischen Weltreichs, oder Roger Clinton, Rock singender und schon mal Rauschgift dealender Halbbruder des US-Präsidenten.

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