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Lea Rosh,

aus DER SPIEGEL 26/1992

55, Chefin des NDR-Landesfunkhauses in Hannover, wandte sich bei der Suche nach einem Bauernhaus »mit etwas Land, wo Pferdehaltung (vier bis fünf Tiere) möglich ist«, an einflußreiche SPD-Parteifreunde. In einem Bittbrief erklärte die Journalistin dem Potsdamer SPD-Oberbürgermeister Horst Gramlich, sie, ihr Mann »und zwei bis drei Freunde« wollten »Mitbewohner eines Dorfes« bei Berlin werden: »Wenn Sie uns in Ihrem Umkreis weiterhelfen könnten, wäre ich Ihnen sehr dankbar.« Das Büro des OB reagierte schroff: Man habe sich angesichts der Wohnungsnot in Potsdam »um wichtigere Dinge zu kümmern als um solche Luxusanfragen . . . Ihr Brief läßt ahnen, daß uns Welten trennen.«

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