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Beratungsstellen Lesben in der Klemme

aus DER SPIEGEL 17/1995

Der Frankfurter »Lesben Informations- und Beratungsstelle«, einem von der rotgrünen Stadtregierung mit über 100 000 Mark jährlich unterstützten Verein, droht der Entzug der öffentlichen Fördermittel. Um Portokosten abzuwälzen, hatte der Verein sein Jahresprogramm zusammen mit den Versandkatalogen eines Frauenbuchhandels und eines Sex-Shops mit dem Namen »Lady's Finest« verschickt. Vor allem das Angebot der »Sexspielzeuge« (Katalogtext) für Frauen, darunter »Vibratorinnen« oder eine Gerätschaft namens »Alligator - Brustklemmen mit Kette«, führte dazu, daß die Stadt jetzt die Gemeinnützigkeit der Einrichtung überprüft. Die Informations- und Beratungsstelle wird bislang von rund 150 Frauen im Monat besucht.

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