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aus DER SPIEGEL 29/1994

Radio, Glotze, Videogerät und Computer bestimmen den Alltag Jugendlicher weit stärker als das Buch. Heinz Bonfadelli von der Universität Zürich legte jetzt entsprechende Zahlen über die Mediennutzung von 13- bis 18jährigen Westdeutschen vor. Danach besitzen praktisch alle Jugendlichen Hörmedien, 55 Prozent einen eigenen Fernseher, 10 Prozent ein Videogerät und 28 Prozent einen Computer. Andererseits reicht 40 Prozent der Jugendlichen ein einziges Regalbrett, um ihre Bücher unterzubringen. Für jeden dritten jungen Menschen gehört das Lesen zur liebsten Freizeitbeschäftigung. Mit 47 Prozent gibt es unter Gymnasiasten doppelt so häufig Vielleser wie unter Hauptschülern (24 Prozent). Die Wirkung, die ein Buch auf junge Menschen ausübt, scheint groß zu sein. Jeder zweite berichtet, daß ein Buch ihn schon einmal stark berührt habe.

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_171_ Jugendliche, Medienbesitz

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