Zur Ausgabe
Artikel 69 / 70
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel

Lita Grey Chaplin

aus DER SPIEGEL 37/1966

Lila Grey Chaplin, 58, zweite der vier Ehefrauen des in der Schweiz lebenden Filmkomikers Charlie Chaplin ("Eines Tages Freude"), die sich 1927 nach dreijähriger Ehe mit einer Abfindung in Höhe von 2,5 Millionen Mark scheiden ließ, berichtet jetzt in ihren Memoiren über den Künstler, der sie in seiner 1964 veröffentlichten Biographie nicht erwähnt: Charlie habe sie, als sie 15 Jahre alt war, in der Sauna seiner Hollywood-Villa verführt und ihr, als sie schwanger wurde, 80 000 Mark angeboten, wenn sie auf eine Eheschließung verzichten würde. Während der Flitterwochen habe ihr Mann sie auf einer Eisenbahnfahrt aufgefordert, aus dem fahrenden Zug zu springen, »um dem Elend ein Ende zu bereiten«. Eine andere Erinnerung der Autorin an Chaplin, der Vater von zehn Kindern ist: »Er war das sexuelle Wunder, von dem die meisten Frauen nur träumen können. Er war eine menschliche Sex -Maschine. Selbst Mitte seiner dreißiger Jahre konnte er innerhalb einer Nacht ein halbes Dutzend mal lieben.«

Zur Ausgabe
Artikel 69 / 70
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.