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Lorenz Niegel

aus DER SPIEGEL 36/1987

Lorenz Niegel, 54, CSU-Bundestagsabgeordneter, will »einen Skandal politisch in Ordnung bringen«. In rüden Briefen an Verteidigungs- und Wirtschaftsministerium verlangte der Rechts-Politiker, daß Lieferungen von Uniformen und Schuhwerk, für unsere Friedensarmee aus dem Ostblock künftig unterbleiben«. »Warum«, so schrieb Niegel an Verteidigungsstaatssekretär Ludwig-Holger Pfahls, »brauchen wir dann eine Bundeswehr, wenn sie der einzig mögliche Gegner ausstattet?« Selbst vor günstigen Offerten aus EG-Ländern, fordert Niegel, sollten - ungeachtet der Kosten und gegen geltendes Recht- »zuerst unsere Firmen berücksichtigt« werden, andernfalls stelle sich konservativen Wählern die Sinnfrage der »Wende«.

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