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GLÜCKSSPIELE Lotto privat

aus DER SPIEGEL 49/2002

Ein Staatsvertrag soll jetzt bundesweit die Zulassung privater Lotterien regeln. Damit bröckelt das Monopol der staatlichen Lotto- und Totogesellschaften. Der Entwurf, den die Chefs der Staats- und Senatskanzleien der Länder jüngst genehmigt haben, wird diese Woche den Veranstaltern zur Stellungnahme vorgelegt. Nötig wurde die Neuregelung, weil eine gemeinsame Stiftung von neun Verbänden - darunter Greenpeace, Unicef und Misereor - eine bundesweite Nummernlotterie plant. Mehrere Bundesländer hatten der »Stiftung für Umwelt und Entwicklung« die Genehmigungen zunächst verweigert - mit dem Hinweis, der öffentliche Spielbedarf werde bereits durch die staatlichen Angebote gedeckt. In fünf Ländern jedoch gaben Verwaltungsgerichte der Stiftung Recht. Im September 2003 soll die Lotterie nun in Nordrhein-Westfalen starten, in Zusammenarbeit mit dem staatlichen Veranstalter WestLotto.

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