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Luiz Inácio »Lula« da Silva

aus DER SPIEGEL 22/2007

Luiz Inácio »Lula« da Silva , 61, Präsident Brasiliens, hat die Wandlung vom Gewerkschaftsführer zum Staatsmann offenbar abgeschlossen. Bei einer Pressekonferenz ging es neben anderen Regierungsvorhaben auch um die Einschränkung von Streiks im Öffentlichen Dienst. »Wir alle haben das Recht zu streiken, aber sollten auch wissen, dass Streik nicht Urlaub bedeutet. Letztlich verdient man dafür, dass man arbeitet, und nicht dafür, zu Hause zu bleiben«, sagte der einstige Oppositionelle, der mit Streiks in den achtziger Jahren gegen die Militärdiktatur kämpfte. Streiktage von öffentlich Bediensteten sollen künftig nicht mehr bezahlt und müssen 48 Stunden vorher angekündigt werden.

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