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Melania Knauss

aus DER SPIEGEL 50/1999

26, slowenisches Model und derzeitige Lebensgefährtin des amerikanischen Immobilienmoguls und Möchtegern-US-Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump, hat eine genaue Vorstellung von einer eventuell fälligen Rolle als First Lady. Sie würde sich »sehr traditionell verhalten«, gestand sie der »New York Times«, die mehr belustigt als besorgt ist, dass ein Model ins Weiße Haus einziehen könnte. Melania will es so halten »wie Betty Ford oder Jackie Kennedy. Ich würde ihn unterstützen«. Vor einem Jahr habe sie Trump auf einer Party kennen gelernt, die Anziehung war gegenseitig. Dennoch habe sie ihm einen Korb gegeben: »Ich bin kein Mädchen, das gleich seine Telefonnummer herausrückt.« Drei Tage später rief sie ihn an. Die schöne Slowenin hat allerdings auch keine Probleme mit der Machoattitüde des Immobilientycoons, der sie wie ein Stück Beute behandelt. »Wo ist mein Supermodel?«, krakeelte Trump jüngst bei einer Veranstaltung in der Universität Pennsylvania. Auch dass Trump in einem Radiointerview mit dem gemeinsamen Sexleben prahlte, macht ihr wenig aus: »Das ist ein Männerding, so reden die Männer halt immer.« Es stimme nicht, dass sie bei diesem Interview, wie anderentags in der Presse zu lesen, nackt gewesen sei. Der Interviewer »fragte, was ich anhätte, und ich antwortete 'Nicht viel'«. Hingegen lehnt sie Fragen zu ihrem Einkommen oder über ihre früheren Beziehungen zu dem republikanischen Präsidentschaftsbewerber George W. Bush freundlich, aber bestimmt ab: »Vielen Dank für die Frage, aber darüber möchte ich wirklich nicht sprechen.«

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