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MIETEN-LÜCKE.

aus DER SPIEGEL 12/1964

Das Bundeskabinett

hat Wohnungsbauminister Lücke die Wohnungsfürsorge für Bundesbedienstete entzogen. Das Referat wurde dem für Besoldungs- und Tariffragen zuständigen Bundesinnenministerium übertragen. Anlaß der Kompetenz-Verlagerung: Unter Umgehung des Kabinetts hatte Lücke dem Haushaltsausschuß des Parlaments vorgeschlagen, den Mietpreis der mit Bundesdarlehen subventionierten Beamtenwohnungen bis auf 120 Prozent, in besonderen Fällen sogar auf 125 Prozent anzuheben. Daraufhin waren die Gewerkschaften und die Personalräte der Bundesministerien bei Bundeskanzler Erhard vorstellig geworden, Nach ihrer Ansicht ist der neue Lücke -Plan nur im Zusammenhang mit Besoldungs- und Tariffragen diskutabel.

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