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Mietvertrag

aus DER SPIEGEL 1/1967

Muß die Bundesregierung für eine Nachlässigkeit der Münchner Oberfinanzdirektion 72 000 Mark bezahlen? Als die Münchner Behörde in Dürnbach am Tegernsee ein Landhaus mietete, in dem während der Arbeitsurlaube von Kanzler Erhard am Tegernsee dessen Mitarbeiterstab residieren sollte, schloß die Oberfinanzdirektion den Mietvertrag bis Ende 1969 ab. Monatsmiete: knapp 2000 Mark. Seit Erhards Sturz bemühen sich die Münchner, von dem Vermieter, einer vierköpfigen Erbengemeinschaft (Mitglied: Erhard-Neffe Gerd Kluth), vorzeitig aus dem Vertrag entlassen zu werden. Dazu Kluth: »Die Verhandlungen laufen, aber es ist sehr schwierig, weil wir vier in ganz Deutschland verteilt leben.«

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