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HINTERGRUND Milde Prüfer

aus DER SPIEGEL 4/1995

Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF), im Mai 1994 von den Privatsendern in Gang gebracht, zeigte sich im ersten Arbeitsjahr milde: Zwar beanstandete sie in erster Instanz 277 von 585 zur Prüfung eingereichten Werken. Doch nur 17 Filme blieben ganz gesperrt, obwohl die Sender allein 170 jugendgefährdende Werke vorgelegt hatten. Beanstandungen wegen »problematischer Darstellung von Sexualität« trafen vor allem den Abo-Kanal Premiere. Die Kirch-Sender Pro 7, Sat 1 und Kabelkanal machten ausgiebig vom Recht auf Berufung Gebrauch und bekamen 14 gesperrte Filme frei. RTL hatte eine Genehmigung für die umstrittene Kinderserie »Power Rangers« zur Ausstrahlung nur samstags, sendete sie jedoch zunächst werktäglich zur Frühstückszeit.

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FSF-Statistik 1994

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FSF-Statistik 1994

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