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Briefe

Millionen gieren danach
aus DER SPIEGEL 7/1998

Millionen gieren danach

Nr. 5/1998, USA: Clintons schlimmste Krise; Kenneth Starr - der Mann, der den Präsidenten stürzen will

Glückliches Amerika. Wenn deine größte Sorge das Liebesleben deines Präsidenten ist, dann geht's dir gut.

WAIBLINGEN (BAD.-WÜRTT.) DORIS NITSCHKE

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Für die USA ist die Sex-Treibjagd auf Präsident Clinton ein echter kultureller Fortschritt. Schließlich wurden frühere Präsidenten und Kandidaten ganz einfach abgeknallt.

MÜNCHEN GERHARD WISNEWSKI

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Hut ab vor Hillary Clinton! Endlich mal eine First Lady, die mehr beherrscht als die Rolle der ewig lächelnden Präsidentengattin. Ihren Vorgängerinnen im Weißen Haus ist Hillary Clinton weit überlegen. Aber warum liefert sie sich einer seelischen Folter aus, der sie nicht mehr lange standhält? Hofft sie etwa, eine glückliche Wende für ihre Ehe könne jetzt noch eintreten?

FLENSBURG LEIF BOYSEN

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Wenn es um die Wahrheitssuche geht, sollte diese auf dem politischen Feld erfolgen - und da lügen doch unsere Politiker gewiß nicht weniger. Die private Seite geht außer Frau Clinton niemanden etwas an. Es ist ein unglaublicher Schwachsinn und eine grandiose Unverschämtheit, dem Präsidenten der USA sein Liebesleben mehr als seinen Erfolg anzurechnen. Heißt es doch sogar in einer wissenschaftlichen Studie, daß Sex kreativ macht (Sollten unsere Politiker zuwenig haben?).

FREISING ADOLF GROEBL

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Nicht pervers ist, wer, wann, wo und wie den Präsidenten fellationiert hat - pervers ist lediglich, daß Millionen aus aller Welt danach gieren, es zu erfahren.

KÖLN JAKOB PÜTZ

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