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MITTWOCH 29.5.

aus DER SPIEGEL 22/1996

20.00 - 22.20 Uhr Pro Sieben

___Mississippi Burning - Die Wurzel des Hasses ___Im Juni 1964 werden drei Bürgerrechtler - zwei Weiße und ein Schwarzer - im Süden der USA ermordet. Zwei FBI-Agenten (Gene Hackman, Willem Dafoe) stoßen bei ihren Ermittlungen auf Schweigen und Haß. Alan Parkers bewegender Film (USA 1989) beschwört die Zeit der großen Kämpfe um die Bürgerrechte.

___20.15 - 22.25 Uhr RTL 2

___Der Mann ohne Gesicht ___Der australische Superstar Mel Gibson beschreibt in seiner ersten Regiearbeit (USA 1993) die Hoffnungen und Enttäuschungen eines heranwachsenden Kindes. Der Junge Chuck (Nick Stahl) sucht sich einen Vaterersatz in dem durch einen Unfall entstellten Außenseiter McLeod (den Gibson hinter aufwendiger Maske spielt). Doch die beginnende Beziehung wird durch Gerüchte zerstört. Die SZ meinte: »Mel Gibson setzt in diesem Psychodrama mehr auf Emotionen als auf Argumente, mehr auf Stimmungen als auf Lektionen, mehr auf Atmosphäre als auf Predigt.«

___23.05 - 0.30 Uhr ARD

___Felix ___Die Showstar-Qualitäten des Hamburger Schauspielers Ulrich Tukur brachten vier deutsche Filmemacherinnen auf die Idee zu einer Episodengeschichte, in welcher der »Felix«-Darsteller den Charmebolzen geben darf. Leider wurde Christel Buschmanns, Helke Sanders, Helma Sanders-Brahms' und Margarethe von Trottas Film (BRD 1988) zu einer Lektion feministischer Drögheit: Immer ist der Mann Verlierer. Gelegentlich darf er ein Liedchen anstimmen, öfter aber schaut er, schwer unter Beschuß mit frauenideologischem Plapperlaplapp, nur sehr gequält aus der Wäsche.

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