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Montag, 15. Februar

aus DER SPIEGEL 7/1999

VON 12.20 UHR AN ARD/ZDF

Rosenmontagszüge

»Helau in alle Welt - Lachen kost' kein Geld« - unter diesem mentalen Sparkurs-Motto gehen die Mainzer auf die Straße. »Jätz wöhd noch flöck de Mark verjöckt!« heißt's europhorisch europhobisch in Düsseldorf: »Jetzt noch schnell die Mark verjuxt« (von 14.00 Uhr an). Die Kölner (15.30 Uhr) geben sich jubiläumstrunken »999 Jahre - Das waren Zeiten...!« Gerüchte - alaaf und Tusch - besagen, daß der große Willy Millowitsch jetzt in Millenniumwitsch umbenannt wird.

13.00 - 14.00 UHR SAT 1

Sonja

»Du hast mich gelinkt!« Wer recht mich?

15.00 - 16.00 UHR RTL

Ilona Christen

»Blond + schön = doof?« Ve + ro = na? Höhere Naddelmathik für Brünette.

22.30 - 24.00 UHR ARTE

Laura

Ein Film noir, so schwarz wie kaum ein anderer: Der Polizist Mark McPherson (Dana Andrews) verliebt sich in das Bild einer Frau, die er für tot hält, und zeigt Hang zur Nekrophilie. Der Publizist Waldo Leydecker (Clifton Webb) hat diese Frau nach dem Bild in seinem Kopf geprägt und hält sich für Gott. Und eines Nachts steht die tote Laura (Gene Tierney) im Wohnzimmer und sieht wie ein gefallener Engel aus. Otto Preminger inszenierte 1944 diesen Thriller, in dem keiner mit sich selbst identisch ist.

0.35 - 2.55 UHR ARD

Julia und die Geister

Eine Frau (Giulietta Masina) entdeckt nach 15jähriger Ehe, daß ihr Mann sie betrügt. In ihrer gesteigerten Unsicherheit erinnert sie sich an ihre Kindheit. Federico Fellini schuf 1965 diesen faszinierenden Bilderbogen zwischen Traum und Realität.

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