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Montag, 7. Dezember

aus DER SPIEGEL 50/1998

13.00 - 14.00 UHR SAT 1

Sonja

»Unsere Familie ist schlimmer als erlaubt.« Wenn der Postmann zuviel singelt.

15.00 - 16.00 UHR RTL

Ilona Christen

»Verschwunden nach der letzten Zigarette.« Wie der blaue Dunst vergeht.

20.15 - 21.00 UHR 3SAT

Der Liebhaber

Bei Uta König erzählen Männer von ihren Liebesnöten mit anderweitig verheirateten Frauen.

20.45 - 22.50 UHR ARTE

Die roten Schuhe

Die Geschichte zu diesem berühmten englischen Ballettfilm (1948) von Emeric Pressburger und Michael Powell, in dem viele deutsche Emigranten mitspielen, ist eine reichlich melodramatische Fabel: Eine begabte Tänzerin (Moira Shearer) avanciert mit dem nach Andersens Märchen »Die roten Schuhe« gestalteten Ballett zur Primaballerina. Doch sie verliebt sich und gerät in einen Zwiespalt zwischen Beruf und Privatleben. Das Kinostück überzeugt durch das Szenenbild (Hein Heckroth), durch die Choreographie (Robert Helpman) und die schwelgerische Farbgebung. Die männliche Hauptrolle, einen Ballettimpresario, spielt Adolf Wohlbrück, in der Gestalt eines Szenenbildners begegnet der Zuschauer Albert Bassermann.

21.00 - 21.15 UHR ARD

Farbe bekennen

Bundesarbeitsminister Walter Riester stellt sich den Fragen von Marion von Haaren und Sigmund Gottlieb.

23.05 - 0.20 UHR ARTE

Das Testament des Orpheus

Dies ist der letzte Film (1960) des großen Dichters, narzißtischen Schelms, Malers, Autodidakten und Kinoaußenseiters Jean Cocteau. Er variiert noch einmal seine Lieblingsthemen Tod und Identitätsverlust. Der Film springt durch die Zeiten und Epochen und steckt voller Selbstzitate. Der »Tip« konstatierte, daß Cocteau in diesem Werk seiner Zeit voraus gewesen sei: So sind Flugzeuggeräusche mythologischen Szenen beigemischt. Cocteau: »Ein Film für Unschuldige, die nicht vom Laster des Begreifens um jeden Preis befallen sind.«

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