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Polen Moskaus Maulwurf

aus DER SPIEGEL 1/1996

Zur Herkunft des Materials, mit dem Premier Jozef Oleksy der Spionage für Moskau überführt werden sollte, kolportierten Warschauer Insider, daß ein pensionierter General des KGB die belastenden Dokumente an das polnische Staatsschutzamt (UOP) verkauft habe. Danach habe Maulwurf Oleksy seit 1983 unter dem Pseudonym »Olin« für Moskau spioniert. Der ungenannte KGB-Mann soll nach dieser Quelle Warschau überdies das Dossier von Oleksys Führungsoffizier geliefert haben: Wladimir Auganow, ehemals erster Sekretär der sowjetischen Botschaft in Warschau, ein As des KGB, der angeblich 1990 zur Tarnung aus dessen Listen gestrichen wurde, um Oleksy zu schützen.

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