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Neue Kokainzentren

aus DER SPIEGEL 33/1981

Madrid und Lissabon sind zur Drehscheibe des internationalen Kokainschmuggels geworden, seitdem der Konsum dieses Rauschgiftes in Europa sprunghaft angestiegen ist. Nach Schätzungen von Interpol werden über 60 Prozent des europäischen Kokainverbrauchs aus den Produktionsländern Bolivien und Peru über die Iberische Halbinsel nach Europa geschleust. Allein auf dem Madrider Flughafen Barajas wurden im vorigen Jahr fast 50 Kilo des weißen Pulvers beschlagnahmt sowie 9166 Schmuggler, meist Argentinier, Bolivianer und Peruaner, festgenommen. Die Polizei vermutet gleichwohl, daß sie nur rund zehn Prozent des Kokains aus Südamerika abfangen konnte.

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