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Nicht spekulieren

aus DER SPIEGEL 32/1972

Gegendarstellung: In der Nr. 30 des SPIEGEL vom 17. Juli 1972 werden in dem Artikel »Junge Union/Gute Vorsätze« folgende unrichtige Behauptungen über meine Person aufgestellt:

1. Es ist nicht richtig, daß ich Amt und Ansehen des Oppositionsführers in der Hamburger Bürgerschaft dafür genutzt habe, um mir einen zinsgünstigen Kredit von DM 100 000 für eine Eigentumswohnung zu besorgen.

Richtig ist dagegen, daß die Gewährung des Darlehens mit meinen politischen Funktionen nicht das Geringste zu tun hatte, sondern daß mir das Darlehen ausschließlich aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit als Direktor der Hamburgischen Wohnungsbaukasse gewährt wurde und daß vergleichbare günstige Darlehen auch an andere leitende Mitarbeiter öffentlicher Kreditinstitute in Hamburg gewährt wurden.

2. Es ist nicht richtig, daß ich mich mühe, den Vorsitzenden der Hamburger CDU, Dietrich Rollmann, zu kippen. Richtig ist dagegen, daß diese Behauptung nicht den Tatsachen entspricht.

Hamburg, 21. Juli 1972 gez. Jürgen Echternach

Als der SPIEGEL Jürgen Echternach am 14. Juli fragte, ob er sich, wie Parteifreunde behaupten, bemühe, den Hamburger CD U-Chef Dietrich Rollmann zu kippen, war er zurückhaltender. Er begnügte sich mit der Bemerkung: »Darüber möchte ich nicht spekulieren.« -- Red.

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