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Briefe

Noch keine Wunder?
aus DER SPIEGEL 18/2004

Noch keine Wunder?

Nr. 16/2004, Sozialdemokraten: Der verpatzte Start des neuen Generalsekretärs

Statt innovativ und zukunftsweisend voranzuschreiten, passt sich auch unsere Regierung dem Abwärtstrend an. Im Grunde ist die Regierung Spiegelbild unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Klaus Uwe Benneter ist, sollte Ihr Bericht umfassend so zutreffen, nichts weiter als ein Sinnbild des Phlegmas von Regierung und Land. Er bemüht sich, nutzte (verständlicherweise) die Chance zum politischen Aufstieg - ob er wirklich der Richtige für diesen Job ist, die SPD, die Regierung und das Land aus der Lethargie befreien zu helfen, weiß er wahrscheinlich selbst nicht. Wie heißt es so schön: Das Personal war freundlich, der Kaffee war gut - mehr nicht. Aber Benneter wurde gewählt, wie unsere Regierung auch. Wer also ist schuld?

OBERNDORF (BAD.-WÜRTT.) VOLKER RÜCKERT

Benneter und Müntefering sind das letzte Aufgebot einer im Todeskampf zuckenden SPD, die als Regierungspartei vier lange Jahre nichts und zwei Jahre alles falsch gemacht hat. Was den Konkurs-Kanzler Schröder bewogen hat, ausgerechnet Stamokap-Benneter zum Generalsekretär zu küren, weiß wohl nur er allein. Von dieser Führung gehen keine Impulse aus, keine Antworten auf die drängenden Fragen und keine Visionen für eine sozialdemokratische Zukunft. Machterhalt heißt die Devise, bis zum Exitus 2006!

MALSCH (BAD.-WÜRTT.) HARRY HEGERDING

Benneter schon drei Wochen im Amt und noch keine »Wunder« vollbracht? Bisher war es üblich, Politikern in einem neuen Amt wenigstens 100 Tage Einarbeitungszeit einzuräumen, ehe man über sie herfiel ... Diese Art von Fallbeil-Journalismus ist schlichtweg zum Kotzen. Mit Informationsvermittlung hat das nichts mehr zu tun.

BERLIN PETRA BAUER

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