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»Oh! That Inhumanity!«

Von Rudolf Augstein
aus DER SPIEGEL 4/1995

Wenige Menschen haben unser dem Ende zustrebendes Jahrhundert politisch so geprägt, daß man sich die heutige Welt ohne sie nicht vorstellen kann. Sogar Churchill und selbst Charles de Gaulle könnte man nur mit Mühe dazurechnen.

An Stalin und Roosevelt kann man kaum vorbei, aber der einzige Mensch, ohne den wir unter gar keinen Umständen auskommen, ist der Deutsch-Österreicher namens Adolf Hitler. Seine Psyche können wir wie die eines Übriggebliebenen einer längst ausgestorbenen Menschenrasse nicht entschlüsseln.

Mit wölfisch anmutenden Eigenschaften ausgestattet, erzwang er den Zweiten Weltkrieg, der ohne ihn vielleicht auch von den Deutschen angezettelt worden wäre, aber kaum mit so katastrophalen Folgen. Er allein brauchte den brutalsten aller Kriege wie eine Droge. Und er allein betrieb und erreichte die Vernichtung von fünf bis sechs Millionen europäischer Juden, einzigartig bis heute in der Geschichte zivilisierter Staaten und Nationen.

Dabei muß er die Entmenschlichung der wehrlosen Opfer durch seine Mordmaschinerie in ihren Einzelheiten nicht gekannt haben. Ohne Zweifel hat er befohlen und gebilligt, was Heinrich Himmler für ihn besorgte.

Weder die Gaskammern noch jenen Namen muß er zwingend gekannt haben, der wie ein Brandmal den Deutschen anhängt und anhängen wird, solange man sich für Geschichte noch interessiert: Auschwitz.

Diese zwei Silben können nicht weggewischt werden, solange diese schaurigste aller menschlichen Untaten nicht durch eine noch schrecklichere überlagert wird. Unter dem Kennwort Auschwitz verstehen wir heute die von Hitler herbeigeführte Judenvernichtung insgesamt, diesen pervers technischen und moralisch kaum noch zu bewertenden Massenmord, mehrheitlich an Juden.

Als in Berlin die Mauer fiel, bebte in Israel die Erde. Nicht so sehr, weil man den wiedervereinigten Deutschen die damaligen Untaten nicht länger mit der bisherigen Verve würde vorhalten können, nicht aus Geldinteressen.

Nein, vielmehr wurde den bewußt lebenden Israelis schmerzlichst in Erinnerung gerufen, daß Auschwitz mit konstituierend _(* Aus dem Zyklus »Visionen aus dem ) _(Inferno« von Adolf Frankl (1903 bis ) _(1983), der 1944 aus seiner Heimatstadt ) _(Bratislava nach Auschwitz deportiert ) _(wurde. ) für ihr Selbstverständnis ist, eine ständige Erinnerung an die Plagen in Ägypterland und die Eroberung des Gelobten Landes Kanaan. Konnten die alten Überlieferungen, weil mythisch, nie sterben, so würde sich der gar so gegenwärtige Mythos »Auschwitz« unweigerlich, wenn auch langsam, abschwächen, ja, er könnte vergehen. Bleiben würde hingegen der Anteil, den Hitler an der Schaffung des Staates Israel wider Wissen und Wollen genommen hatte.

Gäbe es das Land in seiner heutigen Machtfülle und Bedrohtheit, wenn Frau Klara Hitler in Braunau am Inn 1889 eine Fehlgeburt erlitten hätte (ein Wunsch, den Prinz Heinrich seinen Verwandten gegenüber hinsichtlich Friedrichs des Großen, seines Bruders, zu Papier gebracht hat)? Das kann nicht schlichtweg behauptet werden. Dem verrücktesten Feind ein Stück Staatsidee zu verdanken, das war ein bitterer Rückblick, zumal für die Gewissenhaften, denen plötzlich wieder vor Augen stand, wie weit sich der gegenwärtige militante Landnahmestaat von der Vision des Theodor Herzl entfernt hatte.

Der Ausgleich mit den gedemütigten Palästinensern, sei es unter Druck, sei es aus neu gewonnener Erkenntnis, wurde nun Pflicht. Wehe, wenn der Friedensprozeß an seinen ihm innewohnenden Widersprüchen scheitern sollte. Da hilft der Trost wenig, daß Israel gar nicht mehr untergehen kann, es sei denn, die gesamte Welt ginge mit zugrunde.

Aber war es denn Hitler allein, der die Juden von diesem Planeten getilgt wissen wollte? Ja, so ist es, obwohl er in Himmler, Heydrich, Otto Ohlendorf und vielen anderen willige Exekutoren fand, in Adolf Eichmann, Dr. Josef Mengele, samt Tausenden von Henkershelfern.

Diese mit Verstandeskräften kaum noch zu bewältigende Obsession hing in Ablauf und Idee eng mit Hitlers zweiter, nicht minder »verrückter« Obsession zusammen. Sein großgermanisches Reich würde sich von Archangelsk bis zum Persischen Golf erstrecken - sein Volk nicht mehr ohne Raum, autark bis zum letzten Nagel, zumindest Europa »judenfrei«.

Alle paar Jahrzehnte müsse man zwecks Ertüchtigung einen Krieg führen. Aber das würden dann andere besorgen. Sein Krieg sollte und mußte 1939 vom Zaun gebrochen werden. Er würde ja früh sterben, schon sein Vater war nicht alt geworden. Freilich, Albert Speers Großbauten wollte er noch erleben.

Wie kam es dann, daß die Wehrmacht, namentlich das Heer, diesem offenkundig größenwahnsinnigen, diesem fanatischen Judenfeind in den Krieg folgte, anstatt ihm in den Arm zu fallen? Hier liegt die wahre Schmach und Schande, hier muß unvoreingenommen geurteilt werden.

Der Hitler zur Zeit des Münchner Abkommens vom September 1938 war ein Mann, der immense Erfolge vorweisen konnte, und das aus der Namenlosigkeit heraus. Wo die Juden mehr diskriminiert wurden, in Hitlers Reich oder im halbfaschistischen Polen, war damals nicht leicht zu entscheiden. Die Deutschen standen mit großer Mehrheit hinter Hitler.

Ihm war von der führenden Seemacht England die Rolle der kontinentalen Vormacht zugedacht worden, da man zu ihm und Göring immer noch weit mehr Vertrauen hatte als zu Stalins kommunistischer Sowjetunion. Sie sollte mit Hilfe Hitlers eingedämmt werden, nicht umgekehrt Hitler mit Hilfe Stalins. Man würde Hitler entgegenkommen, wenn er auf weitere kriegerische Drohungen verzichten könne, kurz, manierlich würde.

Neville Chamberlain, Englands Premier, war ein außenpolitisch naiver konservativer Geschäftsmann aus Birmingham. Weder er noch das Parlament wollten einen Krieg riskieren, zur Seite ein mit Grund ängstliches Frankreich, im Bunde mit einer tschechischen Armee, deren Widerstandskraft schwer einzuschätzen war.

Auf dem Spiel stand der Erhalt des britischen Empire. Stalin, der mit Frankreich und Prag ein Bündnis hatte, wurde nicht hoch veranschlagt. Zwar, seine Luftwaffe hatte sich im Spanischen Bürgerkrieg bewährt. Seine Generalität hatte er aber gerade erst enthauptet.

Welche großen taktischen Fehler Chamberlain auch immer unterlaufen sein mögen, im Ergebnis konnte er dem kriegswütigen Hitler nicht mit Waffengewalt entgegentreten. Die Chancen waren zu ungewiß. Er opferte die Tschechoslowakei, weil er, anders als Hitler, va banque nicht spielen konnte.

Diesem Hitler stand im Heer eine zwar nennenswerte, dem »Führer« aber nicht gewachsene Opposition gegenüber. Niederschießen wollte ihn ja niemand. Von Hitler und Göring war die Heeresführung bis ins Mark demoralisiert worden.

Hitler aber ließ sich nicht darauf ein, die Vorherrschaft in Europa gnädigst entgegenzunehmen. Nicht seine überstrapazierte Ökonomie zwang ihn zum Krieg, sondern sein nicht länger strapazierbares Gemüt. »Wolf« nannten ihn seine wenigen Vertrauten, etwa Winifred Wagner.

Er brauchte den Krieg für sich selbst. Er konnte nicht anhalten, konnte nicht anhalten wollen. Er mußte die Juden ausrotten, mußte den Ostraum auf der Linie Archangelsk-Persischer Golf erobern. Wer von den Heeresgenerälen hätte ihn am Rubikon noch zurückhalten sollen?

Nicht viele hohe Offiziere glaubten Hitler, daß die Juden am bevorstehenden Krieg schuld seien. Aber die meisten übernahmen diese schwachsinnige Parole. Wenige sträubten sich, eng mit den Todeskommandos der SS zusammenzuarbeiten. Daß die Juden für die ihnen angedichteten Taten würden büßen müssen, hatte Hitler am 30. Januar 1939 vor dem Reichstag offen prophezeit. Sein begabtester Heerführer, Erich von Manstein, übernahm die Parole anstandslos.

Berufsoffiziere wollen in den Krieg, um befördert zu werden und sich auszuzeichnen. Diese hier wollten wegen der paar Juden nicht zurückstehen. Von der Ehre eines Scharnhorst und eines Gneisenau war bei diesen gedemütigten Herrschaften nichts mehr übriggeblieben, es sei denn die Berufung auf ihren »Eid«. Auch ohne den Hitler-Stalin-Pakt wäre dieses Offizierskorps in Polen eingefallen. Hitlers und Ribbentrops Coup in Moskau diente der Beruhigung der letzten zögerlichen Leute im Heer. Von da an sinkt Hitlers Stern, obwohl er für alle Außenstehenden nur um so heller erstrahlt. England gewinnt 1940 die Luftschlacht »Battle of Britain«, Stalin widersteht dem »Blitz« vor Moskau.

Nun ist aufschlußreich, wie Hitlers eigentliche Judenvernichtung erst dann volle Fahrt aufnimmt, als er den Krieg im Osten nicht mehr gewinnen kann. Kaum hat er Archangelsk und den Persischen Golf aus den Augen verloren, da scheint er trotz immer knapper werdender Transportkapazität immer wütiger, alle Juden mit ins Grab nehmen zu wollen.

Ungarns »Reichsverweser«, Admiral Miklos von Horthy, sagte seinem Oberherrn 1944, man könne die Juden doch nicht einfach wie Hasen abknallen. Doch, beharrte der Vulgär-Darwinist Hitler, so seien nun einmal die Gesetze der Natur. Von etwa 750 000 in Ungarn noch lebenden Juden schaffte Adolf Eichmann weit über 400 000 nach Auschwitz.

Bis heute wird durch ständiges Nachfragen die Erinnerung an jenen Schweden Raoul Wallenberg wachgehalten, der, Sohn aus großindustriellem Hause, in Haifa den Entschluß faßte, ungarischen Juden zu helfen. Als Mitglied der schwedischen Gesandtschaft in Budapest erfand er einen »Schutzpaß«, der mehreren tausend Juden das Leben rettete. Von den Russen in ihr Hauptquartier eingeladen, verschwand er am 17. Januar 1945, 32 Jahre alt, seitdem gilt er als »verschollen«.

Stalin hatte seinen »Prachtkerl« Hitler austricksen wollen. Daß Hitler seinerseits ihn ausgetrickst hätte, wird man, besieht man das Endergebnis, auch nicht behaupten wollen.

Sein erster von ihm selbst als solcher geplanter »Blitzkrieg« scheiterte am russischen Winter. Der Krieg war objektiv verloren. Aber Hitler, selbst wenn er gewollt hätte, wäre als Verhandlungspartner von niemandem mehr akzeptiert worden.

Sein »Barbarossa«-Feldzug ist als vorgezogener Selbstmord interpretiert worden. Aber war nicht sein ganzes politisches Leben ein verlängerter Selbstmord? Zum Schluß haßte er nicht die siegreichen Russen, sondern die von ihm ins Verderben getriebenen Deutschen und die noch übriggebliebenen Juden.

Der gescheiterte Hanswurst im Furchtbaren verpflichtete das von ihm ruinierte Volk in seinem »Testament« ("Gegeben zu Berlin") »zum unbarmherzigen Widerstand gegen den Weltvergifter aller Völker, das internationale Judentum«.

War er eine tragische Figur? Wölfe sind Wölfe, reißende Wölfe sind reißende Wölfe. Tragische Figuren sind sie nicht.

Wie es tollwütige Hunde gibt, so muß es auch eine Art geistigseelischer Tollwut geben. Sie ist nicht auf Anhieb erkennbar. Neville Chamberlain war von Hitlers Person nicht beeindruckt, er hielt ihn für einen ziemlich miesen Kerl. Aber Frankreichs Botschafter Robert Coulondre mußte sich 1938 bei seinem Antrittsbesuch arg zusammennehmen, um Hitlers Charme nicht zu erliegen.

Feldmarschall Erwin Rommel schilderte seiner Frau noch im November 1943 voller Begeisterung, daß er neben dem Führer sitzen durfte, und staunte: »Welche Kraft ging von ihm aus!« Und Albert Speer, Hitlers Rüstungsminister und Freund, der alles wußte? Kein Wort über Juden.

Was Hitlers Leute in Polen und in der Sowjetunion anrichteten, war so monströs und unvorstellbar, daß die Weltöffentlichkeit es lange nicht glauben wollte. Unter der Leitung des Schriftstellers Ilja Ehrenburg sollte russischerseits ein »Schwarzbuch« erstellt werden, das aber, in absurder Weise zensiert, nie erschienen ist.

Die originalen, zensierten Druckfahnen haben sich im Besitz der Ehrenburg-Tochter Irina angefunden. Da liest man dann, was ein Sjunja Deresch an seinen Onkel Mischa schreibt: _____« In Isjaslawl gibt es nur noch mich und Feldman, Kiwa, » _____« unseren Nachbarn - sonst niemand mehr von den achttausend » _____« Menschen . . . Meine Anschrift ist die gleiche wie » _____« früher. Im übrigen bekomme ich den Brief, egal, wie Sie » _____« schreiben, denn außer mir ist hier niemand. »

Ein jüdisches Mädchen schreibt an ihren in den USA lebenden Vater: »Ich habe solche Angst vor diesem Tod, denn die kleinen Kinder werden lebend in die Grube geworfen.«

Wir müssen die Medaille nun aber umdrehen. Jene Leute, die sogar den Druck des zensierten »Schwarzbuchs« verhinderten, stellten 1952 fünfzehn seiner Mitarbeiter, alles Juden, unter ihnen nicht Ehrenburg, vor ein Schaugericht. Stalin selbst wandelte die verhängten 25 Jahre in Todesstrafen um. Es war die Zeit kurz vor seinem Tod, als der Diktator seinen Verschwörerwahn auf die Juden ausgedehnt hatte. Molotows jüdische Frau Polina saß im Lager. Stalin war beides, hinter der Maske Lenins ein Europäer, als Georgier aber eher Orientale, eher Asiat. Kann man die Verbrechen gegen die eigenen Völkerschaften, gegen die Kulaken, gegen die Partei, gegen die Armee aufrechnen gegen Hitlers Auschwitz?

Stalin stand in der Tradition von Iwan dem Schrecklichen (korrekt dem »Gestrengen"), von Peter dem Großen, von Zar Nikolaus I. bis zu Lenin und dem ersten Chef der Tscheka, Felix Dserschinski, dem »eisernen Felix«. Über viertausend polnische Offiziere, meist der Reserve, hatte Stalin im Wald von Katyn erschießen und verscharren lassen, zweifellos ein todeswürdiges Kriegsverbrechen. Er war ein bodenständiger, halbwegs lernfähiger Realpolitiker, kein Phantast und Abenteurer. Grausam waren sie beide, Hitler und Stalin, und man mag spekulieren, welcher von ihnen mehr Menschenleben zu verantworten hat. Nur, Stalin ging umsichtig und defensiv vor. Die Deutschen hat er, obwohl er über ein halbbarbarisches Land herrschte, besser behandelt als seine Landsleute.

Natürlich können sich etliche Begebenheiten in den Lagern der beiden »Schrecklichen« abgespielt haben. Ein Auschwitz-Überlebender berichtet, ihm sei während der Nacht ein klebriges Stück Brot zwischen die Zähne geschoben worden und dann ein zweites.

Kurz darauf merkte er, daß ihm die Lagerkappe gestohlen worden war. Das bedeutete: Beim Morgenappell würde er ohne Kappe dastehen und sofort erschossen werden. Er machte sich an einen anderen Schläfer heran und stahl ihm dessen Kappe. Wer nun des Morgens an seiner Stelle erschossen worden ist, hat er nie erfahren.

Stalin wollte Schrecken verbreiten, Hitler wollte auslöschen. Nicht den geringsten Beweis gibt es dafür, daß beide Diktatoren einander »hochgeschaukelt« hätten.

Wenn die Juden gar keinen Zweifel daran lassen, daß Auschwitz ein unerhört einmaliges Verbrechen gewesen sei, so tun sie recht, weil jedes Geschehen in seinem zivilisatorischen und kulturellen Umfeld bewertet werden muß. Ja, dies war einmalig in der Entmenschlichung von Kindern, Frauen und Männern, und weit über die Hälfte der Gemordeten waren Juden.

Henry Kissingers nicht zu unterschätzendes Verdienst ist es, all die Jahre darauf bestanden zu haben, daß die Deutschen im allgemeinen nicht antisemitischer gewesen seien als andere Nationen, etwa Frankreich (Dreyfus!). Die Umstände, besonders nach Kriegen und Katastrophen, ließen gewöhnlich den Haß auf Minderheiten, in diesem Fall auf die Juden, emporschießen. Das ist ein nobles, ein richtiges Wort.

Kissinger geht in seiner großzügigen Denkweise gegenüber den Deutschen sogar so weit, daß er zum hundertjährigen Bestehen der Firma Quelle in der vorletzten Woche nach Fürth reiste, das seine Familie 1938, als er fünfzehn Jahre alt war, verlassen hatte. Er hielt die Festrede, obwohl der Firmengründer Gustav Schickedanz 1938 NS-Stadtrat in Fürth gewesen war.

Wie anders man zu jenen Zeiten im multikulturellen Amerika über Abstammung und Herkunft dachte, zeigt das Beispiel des jüdischen Reporters, der 1937 den in Frankfurt gestarteten Zeppelin »Hindenburg« auf dem Flughafen Lakehurst in New Jersey erwartete. Er sah das Luftschiff in Flammen aufgehen und brennende Menschen durch die Luft zu Boden stürzen. Seine Stimme überschlug sich - man hat sie auf Platte: »Oh, oh, that inhumanity, that inhumanity! All those people!«

»Oh, that inhumanity!«

* Aus dem Zyklus »Visionen aus dem Inferno« von Adolf Frankl (1903bis 1983), der 1944 aus seiner Heimatstadt Bratislava nach Auschwitzdeportiert wurde.

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