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Peter Frankenfeld

aus DER SPIEGEL 41/1955

Peter Frankenfeld, 43, karierter Fernseh-Conférencier, bediente sich eines einfachen Mittels, um seine lukrativen NWDR-Gagen und Nebeneinnahmen vor dem Finanzamt zu schützen. Er ließ in Personalpapiere und Steuerkarte unter »Beruf« zum bisherigen »Conférencier« noch das Wort »Zauberkünstler« eintragen. Zauberkünstler brauchen nur 60 Prozent ihres Einkommens zu versteuern. Neuerdings führt Frankenfeld in seinen Fernseh- und Zirkusprogrammen zwei bis drei kleine Zauberkunststücke vor, die noch aus seinen Wanderzirkus-Jahren stammen.

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