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Philipp Mißfelder

aus DER SPIEGEL 41/2003

Philipp Mißfelder , 24, Vorsitzender der Jungen Union und Rentnerschreck, erhielt unverhofft Rückendeckung von Altkanzler Helmut Kohl, 73. Mißfelder hatte Anfang August einen Sturm der Entrüstung ausgelöst, als er kritisierte, dass »85-Jährige noch künstliche Hüftgelenke auf Kosten der Solidargemeinschaft bekommen«. Beim »Deutschlandtreffen« der Jungen Union am vorvergangenen Freitag in Berlin sagte Kohl: »Es ist die natürlichste Sache der Welt, dass jemand, der 25 Jahre ist, sich einsetzt und sagt: Was wird einmal aus uns werden?« Mißfelder habe jetzt einmal erlebt, »wie es an der Spitze ist«. Lobende Worte fand der CDU-Patriarch auch für Mißfelders Altersgenossen. »Das ist eine gute Generation«, witzelte Kohl, »die stammt ja auch von uns ab.« Auch die Parteivorsitzende Angela Merkel, 49, lobte den JU-Chef. »Sie sind bekannt geworden«, sagte Merkel zu Mißfelder, »nicht auf Kosten eines anderen Menschen, sondern mit einem Sachthema.«

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