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Polen: »Die Grenze aller Hoffnungen«

Inflation, Mangelwirtschaft, wachsende Verelendung - Jaruzelskis Polen verkommt zum Armenhaus Osteuropas. Partei und Regierung wissen kein Mittel gegen die Dauerkrise. Um eine Explosion des Volkszorns zu vermeiden, praktiziert das Regime Liberalität nach innen: So viel Glasnost gibt es im Ostblock sonst nirgendwo. *
aus DER SPIEGEL 12/1988

Die Prachtvilla - weiße Marmortreppe, zwölf Zimmer, zwei teure deutsche Limousinen vor der Tür - würde im Westen kaum auffallen. Aber dieses Herrenhaus steht an der Weichsel, in einem ärmlichen Vorort von Warschau, und es gehört einem jungen Ehepaar, das noch vor nicht allzu langer Zeit jeden Monat zittern mußte, ob es die Miete für seine bescheidene Studentenbude würde aufbringen können.

Am Anfang der wundersamen Erfolgsstory stand eine trostlose Erkenntnis, die polnischen Statistiken zu entnehmen war: Mindestens 30 Jahre, erfuhren die beiden Studenten dort, mußten sie nach der Geburt ihres Kindes warten, bis ihnen eine Genossenschaftswohnung zugeteilt werden könne.

Die zwei brachen daraufhin ihr Studium ab, besorgten sich mit Hilfe im Westen lebender Verwandter einige gebrauchte Werkzeugmaschinen für Kunststoffe und begannen, in einer gemieteten Scheune einfache, in staatlichen Läden nicht erhältliche Haushaltswaren zu produzieren - ein Geschäft, mit dem sie inzwischen Multimillionäre geworden sind.

»Das war kein Kunststück, ganz Polen ist heute eine riesige Marktlücke«, meint der verhinderte Maschinenbauingenieur. Ein Kunststück war es eher, mit den Behörden zurechtzukommen, sich die gut 100 Bescheinigungen und Genehmigungen zu erkämpfen und mit der ständigen Furcht zu leben, gegen irgendwelche Bestimmungen zu verstoßen und bei neidischen Staatsfunktionären in Ungnade zu fallen.

Deshalb sind Aufsteiger dieser Art in Polen noch immer eine kleine Minderheit. Aber sie fallen auf - Yuppies auf polnisch. An den Kaffeehaustischen, in den privaten Feinschmeckerlokalen der Warschauer Vororte Pyry und Konstancin, wo die hausgemachten Würste sich auch unter westlichen Diplomaten eines guten Rufs erfreuen, wird laut und hitzig um »Melonen« gestritten. »Melone«, eine der vielen sprachlichen Neuschöpfungen der krisengeplagten Polen, bedeutet eine Million Zloty (nach offiziellem Wechselkurs 4425 Mark).

Viel ist das nicht bei der steigenden Inflation. Die Preisschilder in den Schaufenstern zeigen Zahlen, die sich wie Telephonnummern lesen, sechsstellige Beträge sind keine Seltenheit. Gefragt ist »hartes Geld« wie Deutsche Mark oder die »Grünen«, der volkstümliche Ausdruck für den US-Dollar, der mit amtlicher Duldung zur Zweitwährung Polens geworden ist.

Zwei Millionen Zloty, sechs durchschnittliche Jahresgehälter, kostet das billigste Auto, ein in Lizenz gebauter Mini-Fiat 126. Mindestens 400 000 Zloty »brutto« (im Preis inbegriffen sind 50 000 als Schmiergeld für das Ladenpersonal) müssen für einen Farbfernseher und 300 000 Zloty - fast ein ganzes Jahresgehalt - pro Quadratmeter für eine Eigentumswohnung hingeblättert werden.

Nur für die Gutverdienenden ist auch der Markt in der Polnastraße gedacht, auf dem Privathändler Konserven und Delikatessen zum Höchstpreis anbieten. Das meiste aus dem Angebot ist in _(Oben: in der Warschauer Polnastraße; ) _(unten: Käuferschlange vor einem ) _(Kattowitzer Süßwarengeschäft. )

Geschenkpaketen von Freunden aus dem Westen gekommen.

Eine Schieberwirtschaft hält Polen in Gang, versorgt die Menschen mit Notwendigem und bescheidenem Luxus, verschafft ihnen die Möglichkeit, per Tauschhandel auch sonst unerschwingliche Güter zu erwerben.

Wer vom System des Schwarzmarkts ausgeschlossen ist, hat es schwer: Ein ehemaliger Apparatschik der Partei, heute Provinzfunktionär der »Patriotischen Bewegung für Nationale Erneuerung« (Pron), wollte eine Dienstreise in die Hauptstadt für den Erwerb einer »Sitzgruppe« für seine gute Stube nutzen. Vergeblich, in Warschau waren sämtliche Möbelgeschäfte schon seit der Vorweihnachtszeit praktisch leergekauft.

Der Funktionär ist empört: »Es sind vor allem die Neureichen, Leute mit privater Initiative, die all die Waren bekommen, für die unsereins ein halbes Arbeitsleben sparen muß.« Aber der Genosse weiß auch: »Ohne die Privaten würde die Versorgung total zusammenbrechen.«

Die krassen Unterschiede zwischen arm und reich bergen für das Regime gefährlichen Zündstoff. Denn nicht ein neuer Klassenkampf bahnt sich dort an; der Zorn der Menschen richtet sich nicht so sehr gegen die wenigen »neuen Kapitalisten« als vielmehr gegen das System, das sie für ihre fortschreitende Verarmung verantwortlich machen.

Der Familie Korecki geht es vergleichsweise noch leidlich. Nach einer Wartezeit von zehn Jahren leben Jerzy und Katarzyna mit ihren beiden Kindern nun in einer 52 Quadratmeter großen Wohnung im Stadtteil Brodno. Das neue Zuhause liegt in einem Neubaugebiet, einer öden grauen Betonwüste, ohne Kindergarten, ohne Kaffeehaus oder Kneipe. Zum nächsten Lebensmittelladen muß Frau Korecki eine halbe Stunde zu Fuß laufen; zu kaufen gibt es dort ohnehin nicht viel.

Da sie ihren Arbeitsplatz in der Stadtmitte hat, als Schalterangestellte bei einem Postamt, erledigt sie dort meist auch die täglichen Besorgungen - während der Arbeitszeit, versteht sich, das tun alle so, »natürlich nicht alle auf einmal«. Erlaubt ist das nicht, aber wegen einer oder auch zwei Stunden Abwesenheit pro Tag macht der Chef keine Probleme, auch er sei »schließlich verheiratet und kennt das Leben«.

Polnische Statistiker haben errechnet, daß auf diese Weise der Volkswirtschaft mehr als ein Drittel der gesamten Arbeitszeit verlorengeht.

Katarzyna Korecki verdient im Monat 16 000 Zloty; ihr Mann, Monteur bei den städtischen Straßenbahnwerkstätten, 35 000, etwas mehr als das statistische Durchschnittsgehalt.

Von den 51 000 Zloty (225 Mark), die der Familie Korecki monatlich zur Verfügung stehen, geht etwa die Hälfte für Nahrungsmittel drauf. Dann wird es knapp: Verwaltungsgeld und Heizungskosten für die Wohnung 4000 Zloty, Strom und Gas 4000 Zloty, Hygieneartikel und Waschmittel 2000 Zloty, Busfahrten 1000 Zloty.

Eine Eintrittskarte fürs Kino kostet 120 bis 200 Zloty, ein Pullover 6000, eine Winterjacke 10 000, ein Anzug 12 000. Für einen Billigurlaub außerhalb der Stadt reicht in diesem Jahr das Geld nicht mehr.

Daß die Koreckis überhaupt noch zurechtkommen, dafür sorgt die »Motywacja«. So heißt die Sonderprämie, die im Postamt von Frau Korecki alle drei Monate ausgezahlt wird. Selbstverständlich an alle. Wozu die Prämie dann noch anspornen soll? Frau Korecki zuckt mit den Achseln: »Bei anständigen Löhnen müßte man niemanden zu anständiger Arbeit motivieren.«

Nach den amtlich verfügten Preiserhöhungen vom Februar, so haben die Koreckis ausgerechnet, wird ihr bescheidener Lebensstandard weiter um mindestens ein Drittel sinken, trotz einer generellen Lohnerhöhung um 20 Prozent. »Unsere größte Sorge ist«, sagt Frau Korecki, »daß die Kinder nicht merken, wie arm wir schon sind.«

Noch härter werden die Preiserhöhungen ihren Vater treffen, der von 16 000 Zloty Rente lebt. Die Hälfte davon muß er für Miete, Heizung und Strom ausgeben. Der Rest reicht gerade

noch für Brot, Milch, Kartoffeln und vielleicht ein Kilo Fleisch im Monat. »Verhungern werde ich nicht, aber Spaß macht das Leben so nicht mehr«, sagt der alte Mann.

Ein Zubrot verdient er sich als »Stacz«, als Steher - eine unter polnischen Rentnern sehr populäre Beschäftigung, die allerdings Kraft kostet. Denn man muß schon ab fünf Uhr morgens - und zuweilen auch schon am Vorabend - vor den Staatsläden anstehen, um eine der gefragten Mangelwaren zu ergattern, die sich dann gegen Profit weiterverkaufen läßt.

Das Geschäft seines Lebens hat Frau Koreckis Vater noch zu Zeiten des (wie er sich ausdrückt) »frühen Jaruzelski« gemacht: Während des Kriegsrechts hatten die Sowjets zur Erbauung einen Posten von Lenins Gesammelten Werken, 37 Bände, in feinstes weißes Leder gebunden, nach Polen geschickt. »Die Schlange vor der Buchhandlung war länger als die vor dem Lenin-Mausoleum auf dem Roten Platz in Moskau«, erzählt der Rentner.

Das Leder verkaufte er an einen Handschuhmacher, die mehr als 14 000 Seiten Papier, bedruckt mit der kommunistischen Lehre, tauschte er völlig legal in einem Kooperativladen gegen Toilettenpapier ein, und das wiederum hat er gewinnbringend auf dem »Skra«-Basar verhökert - Anfangskapital für einen kleinen, aber schwunghaften Handel.

Das Sportstadion »Skra« im Warschauer Stadtteil Mokotow verwandelt sich jeden Sonntag in einen riesigen Basar, im Volksmund »Perski Rynek« (Persischer Markt) genannt. Gefragt ist praktisch alles. Um einen winzigen Stand, der zwei Dutzend uralte, mit Grünspan überzogene Wasserhähne feilbietet, stehen doppelt so viele Interessenten herum. Für eine halbe Million Zloty - mehr als ein Jahresgehalt eines Universitätsdozenten - kann man einen japanischen Farbfernseher mitnehmen; wer knapp bei Kasse ist, kann sich für den Anfang einen Reklameprospekt desselben Herstellers kaufen.

Deutschsprachige Kataloge des Versandhauses »Quelle« liegen im Angebot; aus dem Vorjahr zwar, aber dafür kosten sie auch nur 3000 Zloty. Das ist nur neunmal mehr als das »Perestroika«-Buch von Michail Gorbatschow in einer Staatsbuchhandlung.

Die Regierung unternimmt so gut wie nichts gegen den Schwarzen Markt. Die Planungsexperten gehen bei ihren Berechnungen sogar davon aus, daß sich die Versorgung, etwa mit Auto-Ersatzteilen, »von allein« erledigt.

Um das Thema »Geld und Ausgaben« geht es auch auf einer Diskussions-Veranstaltung im Stadtteil Zoliborz. Da sitzen nebeneinander ein Wirtschaftspublizist vom angesehenen katholischen Wochenblatt »Tygodnik Powszechny«, eine Wissenschaftlerin aus dem Regierungsinstitut für Arbeit und Löhne, ein Direktor aus dem Finanzministerium, ein bekannter Journalist aus dem Lager der Opposition und der Generalsekretär der Konsultativen Wirtschaftskommission beim Ministerrat - allesamt in bester Vertrautheit, wie es scheint.

Hauptredner Skalski von der katholischen Zeitschrift rechnet den Zuhörern vor, daß die Löhne in Polen nur 10,5 Prozent der Produktionskosten ausmachen - gegenüber 35 bis 40 Prozent in den westlichen Staaten (bei denen freilich Steuern und soziale Abgaben mitzurechnen sind).

Mitschuldig am materiellen Elend der Bevölkerung, sagt er, seien die total unrentablen Betriebe der Schwerindustrie, die hohen Rüstungsausgaben und die Entwicklungshilfe für die sozialistisch regierten Länder der Dritten Welt. Aber das allein könne es nicht sein, meint Skalski: »Da muß es irgendeinen riesigen Trichter geben, in dem die Arbeit unserer Nation verschwindet.«

Die sozialistische Wirtschaft arbeite zum größten Teil nicht für die Bedürfnisse der Bevölkerung, sondern für sich selbst, für Erhalt und Ausbau ihrer Produktionsmittel. Beispiel: 65 Prozent der geförderten Kohle, des Stahls und des Stroms würden von den Erzeugern für die eigene Produktion verbraucht - ein nahezu geschlossener Kreislauf, bei dem für den Konsum kaum etwas übrigbleibt.

Frau Goralska aus dem Regierungsinstitut widerspricht nicht, malt vielmehr ein fast noch düstereres Bild: Indikator für die Armut sei die statistisch ermittelte allgemeine Lebenserwartung, und die sei seit 1981 dramatisch gesunken, auf mittlerweile 66 Jahre für Männer (Bundesrepublik 71 Jahre).

Wie viele Polen unter der Armutsgrenze leben, wisse niemand, denn die Regierung scheue sich, einen offiziellen »Warenkorb« zusammenzustellen und das Existenzminimum zu berechnen.

Auch Direktor Olechowski vom Finanzministerium denkt gar nicht daran, das System offen zu rechtfertigen. Er sieht die Gründe für die Krise in der horrenden Auslandsverschuldung - zur Zeit 37 Milliarden Dollar. Die Tilgung sei zwar ausgesetzt, aber allein die Zinszahlungen würden schon 44 Prozent des gesamten Exporterlöses verschlingen. Sein Rezept: Weniger verbrauchen, mehr und besser produzieren, mehr exportieren.

Das Publikum zeigt Sachkunde: Ob es richtig sei, daß die Förderung einer Tonne polnischer Steinkohle umgerechnet 60 Dollar koste - bei einem Weltmarktpreis um 40 Dollar? Und wäre es nicht billiger, unrentable Mammutbetriebe, wie die »Huta Katowice«, einfach zu schließen und den entlassenen Arbeitern zwei Jahre lang Arbeitslosengeld zu zahlen?

Auch über die galoppierende Inflation - zur Zeit über 40, bald wohl um die 80 Prozent - wird geklagt: Solange die Regierung statt struktureller Reformen nur Preiserhöhungen durchsetze, komme doch nichts anderes heraus als noch mehr Inflation.

Herr Swiecicki von der Konsultativen Wirtschaftskommission beim Ministerrat pflichtet bei: »So ist es, Inflation wird von den eigenen Entscheidungsträgern produziert.«

Aber wer entscheidet im Polen von heute? Die Partei, laut Verfassung die Avantgarde des Volkes, findet keinerlei Resonanz mehr; den meisten Polen ist

ihre angebliche Führungsrolle gleichgültig geworden.

Das gilt auch dann, wenn die Partei mal etwas Vernünftiges plant - etwa das Reformprogramm vom Herbst 1987, das mehr Mitbestimmung verhieß. Aus Furcht vor drastischen Preiserhöhungen lehnten die Polen in einem Referendum das Programm mehrheitlich ab - damit ist der Wille zur Umgestaltung in der Partei auch schon wieder erlahmt.

Sowjetische Zeitungen dagegen, die früher vom Zeitungskiosk direkt zur Altpapierhalde wanderten, sind plötzlich gefragt. Das Moskauer Wochenblatt »Ogonjok«, inzwischen weltweit als führendes Perestroika-Organ bekannt, wird in Warschauer Amtsstuben wie bei den Kaffeetreffs der Opposition gründlich studiert.

Von der einst allgegenwärtigen Angst der Bevölkerung vor dem totalitären Regime ist wenig zu spüren. Kritik und freie Meinungsäußerung sind selbstverständlich, wenn auch manchmal von der Erläuterung begleitet, man habe schließlich nicht viel zu verlieren. Auch in den staatseigenen Massenmedien werden nicht nur, wie in den vergangenen Jahrzehnten, Funktionäre auf Kreisebene kritisiert, sondern auch Spitzengenossen in der Regierung. Glasnost ist in Polen weiter gediehen als beim großen Bruder in Moskau.

Parteigeneral Wojciech Jaruzelski, nach Verhängung des Kriegsrechts von 1981 noch als »Kanaille, Verräter am eigenen Volk und des Kremls Henkerknecht« beschimpft, wird heute von seinen Landsleuten milder beurteilt. Er gilt als einer, der es gut mit seinem Volk meint, aber nicht über das Format verfügt, das nötig wäre, um Polen aus der Dauerkrise zu führen.

Die Staats- und Parteiführung hat sich auf das entspannte Klima eingestellt: »Nähe zum Bürger« heißt die neue Losung. Wohl kein anderes sozialistisches Land zeigt so viel Toleranz gegenüber Andersdenkenden. Über 400 Zeitschriften erscheinen im Untergrund, ständig wächst die Zahl von Video-Zirkeln und alternativen Theatern, die Regime-kritische Themen vorführen - auch platter Antikommunismus fehlt nicht. Die Miliz weiß Bescheid, aber sie hält sich zurück, um dieses Ventil der Unzufriedenheit nicht zu verstopfen.

Vor einer Explosion des Volkszorns fürchtet sich nicht nur die Regierung, sondern auch die Opposition. In gemäßigten »Solidarnosc«-Kreisen wurde nach Ankündigung der jüngsten Preiserhöhungen vor Proteststreiks und Straßendemonstrationen gewarnt: Die Vergangenheit habe gezeigt, daß ein Funke genüge, um einen neuen Steppenbrand zu entfachen.

Unruhen in Polen aber alarmieren Moskau ganz besonders, weil hier - schon aus historischen Gründen - eine Weichstelle des Sowjet-Imperiums liegt. Die warnende Mahnung, die Moskaus Staatsoberhaupt Andrej Gromyko dem Jaruzelski-Vertrauten Mieczyslaw Rakowski im Januar mit auf den Weg nach Warschau gab, haben alle Polen verstanden: Um die Zugehörigkeit Polens zur sowjetischen Einflußzone, so Gromyko, habe Stalin in Potsdam »wie ein Löwe« gekämpft.

»Hier«, meint auch ein gerade von einer Moskau-Reise zurückgekehrter Schriftsteller, »wo es um den Fortbestand des Imperiums geht, verläuft die Grenze für alle polnischen Hoffnungen.« _(Im Warschauer Neubauviertel Jelonki. )

Oben: in der Warschauer Polnastraße; unten: Käuferschlange vor einemKattowitzer Süßwarengeschäft.Im Warschauer Neubauviertel Jelonki.

Leon Szulczynski
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