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Briefe

Pro-Mille gratis
aus DER SPIEGEL 52/1999

Pro-Mille gratis

Nr. 49/1999, Jahreswechsel: Gedämpfte Lust auf teure Millenniumsfeten

Bei dem Versuch, im Mai 1999 für Silvester zu buchen, machte ich folgende Erfahrung: Sehr freundlich wurde meine Buchung angenommen und eine Rechnung von über 6000 Mark mir zur sofortigen Zahlung vorgelegt. Ich fand das noch spaßig und setzte mich mit dem Hotel in Verbindung, dass ich gerne gegen eine entsprechende Zinszahlung und eine Bankbürgschaft bereit wäre, im Mai für eine Leistung im Dezember zu bezahlen. Anruf der Direktion: Wir sind doch ein renommiertes Haus und brauchen keine Bankbürgschaft. Ich habe dann die Bestellung storniert mit dem Hinweis, dass ich ein renommierter Gast sei.

BAD HOMBURG PROF. DR. BERTHOLD BÖRINGER

In Ihrem Artikel steht, dass der Trend weg von dem rauschenden teuren Fest hin zur besinnlichen Feier zu Hause geht. Vielleicht liegt es auch daran, dass viele dieses fast hysterische Millennium-hier-, Millenniumda-Bombardement nicht mehr ertragen. Zumindest viele aus meinem Bekanntenkreis können es, so wie ich, nicht mehr hören.

WETTENBERG (HESSEN) HANAKO REINAU

Tipp für Trendsetter: Zweimal feiern! Womöglich fällt das Silvesterbuffet im nächsten Jahr um einiges preiswerter aus. Alles inklusive. Pro-Mille gratis.

WIEHL (NRDRH.-WESTF.) K. WALTER BLASS

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