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Briefe

PROZENTE
aus DER SPIEGEL 44/1965

PROZENTE

In Ihrer Ausgabe vom 6. Oktober sprechen Sie in Ihrem Artikel »Wir kaufen die ganze deutsche Industrie« auch von der Firma Graetz. Ihre darin gemachte Darstellung entspricht nicht den Tatsachen.

Herr Erich Graetz war nur noch mit 30 Prozent an dem Unternehmen beteiligt. 43 Prozent waren in dem Besitz der mir maßgeblich gehörenden Westfälischen Kupfer- und Messingwerke, und der Rest verteilte sich auf verschiedene andere Kommanditisten. Herr Erich Graetz und die anderen Kommanditisten haben sich aus den verschiedensten Erwägungen heraus veranlaßt gesehen, ihre Anteile zu verkaufen, während die Westfälischen Kupfer- und Messingwerke mit 25,5 Prozent an der Firma Graetz beteiligt geblieben sind. Es ist also nicht so - wie man Ihren Darstellungen entnehmen kann -, daß Graetz zu 100 Prozent auf die Standard Elektrik Lorenz AG übergegangen ist, sondern diese hat nur 74,5 Prozent erworben, während die Westfälischen Kupfer- und Messingwerke mit 25,5 Prozent weiterhin Partner geblieben sind.

Aachen HERBERT PAVEL

Vorsitzender des Aufsichtsrates der Westf. Kupfer- und Messingwerke AG

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