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Kaschmir-Geiseln Rambo mit Logo

aus DER SPIEGEL 6/1996

Beim Auswärtigen Amt hat sich ein Abenteurer gemeldet, der mit einer privaten Söldnertruppe die Geiseln in Kaschmir befreien will - und der sogar schon in persönlichen Gesprächen Sponsorengelder für seine Aktion akquiriert: »Ihr Firmenname oder Logo kann auf den Ausrüstungsgegenständen angebracht werden und wird im Bild festgehalten. Spätere Namensnennung der Sponsoren ist Ehrensache.«

Zu den vor sieben Monaten entführten Touristen gehören ein Amerikaner, zwei Briten und der Thüringer Student Dirk Hasert. Der Abenteurer meldete sich vor rund drei Wochen bei der Familie Hasert und beim Bürgermeister von dessen Heimatstadt Bad Langensalza im Namen einer völlig unbekannten United Humanitas Nothilfe-Organisation, Deutsche Sektion e. V., mit der Bitte um Unterstützung. Als Präsident der angeblichen Hilfsorganisation fungiert Peter Freiherr von Zschinsky, 54, geborener Steinberg. Er ist beim Bundeskriminalamt registriert und wird mehrerer krimineller Taten verdächtigt.

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