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Briefe

Rasanter Start
aus DER SPIEGEL 22/1974

Rasanter Start

(Nr. 20/1974, SPIEGEL-Titel »Bundeskanzler Helmut Schmidt")

Die »Willy-Willy«-Rufe werden den Sozialdemokraten sicherlich sehr fehlen. Daß die »Helmut«-Rufe nicht zu einem solchen Zugpferd werden, wird nicht nur an möglichen Mißverständnissen (Kohl!) liegen.

Worms (Rhld.-Pf.) ELKE SCHMITT

Will also der naßforsche Kanzler auf Kosten des werktätigen Volkes Etateinsparungen vornehmen, so in den Bereichen Soziales, Bildung oder Landwirtschaft. Von Verteidigungsbeschränkungen kein Wort, obwohl es an der Zeit wäre, soll das Geschwafel von »Abrüstung« noch ein Minimum an Glaubwürdigkeit besitzen.

Wedel (Schlesw.-Holst.) KARL-HEINZ QUOSS

Genosse H. Schmidt bezeichnet laut SPIEGEL den Bonner Staat als eine »Scheißdemokratie«, Genosse H. Wehner den Bundestag als einen »Sauhaufen«. Wie sich doch auch die Pfeifen gleichen.

Osnabrück DR. SCHOLZ

Zahnarzt

Der Ausspruch von Bundeskanzler Helmut Schmidt »Das ist doch alles Quatsch, das sollten Sie den Professoren überlassen«, bringt endlich den Führungsanspruch der praktischen Vernunft gegenüber der Wirklichkeitsferne und Intransigenz vieler Wissenschaftler zum Ausdruck. Diese mutige und kluge Bemerkung beweist den Scharfblick des neuen Bundeskanzlers. Das deutsche Volk kann wieder hoffen, daß es das verwirklichen darf, was an Fähigkeiten in ihm liegt. Bundeskanzler Helmut Schmidt hat die Qualitäten, das Tor dazu aufzustoßen.

München JOHANNES HAUCK

Glücklicherweise ist es dem Genossen Helmut Schmidt bei seinem rasanten Start gelungen, den Genossen Trend einzuholen, zu packen und umzudrehen -- hoffentlich nicht am Halse.

Dortmund HELGA WOITSCHLTZKE

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