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Reinhard Günzel

aus DER SPIEGEL 47/2003

Reinhard Günzel , 59, geschasster General des Eliteverbandes Kommando Spezialkräfte, überrascht mit der Wahl seines Urlaubsziels. Der ranghohe Offizier hatte seiner Frau nach einem dienstlichen Israel-Aufenthalt für die Zeit nach seiner Pensionierung eine Reise ins alte Judäa versprochen, die ursprünglich für Frühjahr 2005 vorgesehen war. Nach dem Rausschmiss durch Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) verschob er seine Reisepläne nach vorn. Die Zeit sei »günstig«, erklärt Günzel, der wegen seines lobenden Briefs für die antisemitische Rede des CDU-Abgeordneten Martin Hohmann nach 41 Jahren Dienstzeit vorzeitig in den Ruhestand versetzt wurde. Die Hotels seien leer und die heiligen Stätten nicht von Touristen überlaufen, sagt der ehemalige Kommandeur, der sich neben Sehenswürdigkeiten wie Jerusalem und dem See Genezareth auch dem »Besuch von Freunden« widmen will - darunter israelische Elitesoldaten, die er bei gemeinsamen Übungen »kennen und schätzen gelernt« habe.

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