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Reiseführer in die Antike

aus DER SPIEGEL 14/1979

Ein Londoner Badehaus aus der Zeit kurz nach Christi Geburt ist die erste Station, die letzte sind Ruinen der vermutlich von Alexander dem Großen gegründeten Siedlung Ai Khanum an der afghanisch-sowjetischen Grenze: Der neue »Atlas der Klassischen Archäologie« des US-Althistorikers M. I. Finley beschreibt auf 256 Seiten mit 353 Photos, Karten und Planzeichnungen rund 100 Stätten griechisch-römischer Kultur (List-Verlag. München; 68 Mark). Für das Kompendium, ebenso anregend für

Schreibtischerkundungen wie für Ferienabstecher. wählte der Cambridge-Professor die ansehnlichsten Fundplätze in West- und Südeuropa, Nordafrika und Vorderasien aus. Solche Beschränkung hatte freilich zur Folge, daß etwa vom römischen Germanien nur Trier und Xanten behandelt werden. Und der deutsche Verlag versäumte es gar, einen Hinweis auf die neueste Attraktion für Ausflügler in die Vergangenheit -- Xantens Archäologischen Park -- einzufügen.

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